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DTM

Wolff hatte Pech an der Box - Frey: Muss inneren Schweinehund überwinden

Rahel Frey und Susie Wolff erleben auf dem Lausitzring komplett unterschiedliche Rennen, wie sie bei Motorsport-Magazin.com verraten.
von Frederik Hackbarth & Olaf Mehlhose

Motorsport-Magazin.com - Im Trainig und im Qualifying hatte Rahel Frey große Probleme. Deshalb war der 20. Platz beim zweiten Saisonlauf der DTM auf dem Lausitzring für die Audi-Pilotin schon ein kleiner Erfolg. "Für mich war es ein gutes Rennen", sagte Frey bei Motorsport-Magazin.com. "Ich hatte einen tollen dritten Stint, in dem meine Rennpace sehr gut war. Die beiden Boxenstopps haben hervorragend geklappt, darauf können wir aufbauen." Ansonsten sei es allerdings ein schwieriges Wochenende für sie gewesen, berichtete die Schweizerin.

Ich habe einen runden Fahrstil, aber hier gibt es viele enge und sehr langgezogene Kurven
Rahel Frey

Vor allem am Freitag und am Samstag sei sie auf dem EuroSpeedway nicht zurechtgekommen, sagte die 26-jährige Rennfahrerin. "Wenn ich mich nicht wohlfühle, tue ich mir noch sehr schwer, vor allem auf der Bremse. Ich kann den inneren Schweinehund dann nicht ganz überwinden, das haben mir die Jungs noch voraus." Ein Hauptgrund für ihre Probleme sei die schwierige Strecke gewesen, bekannte Frey. "Ich habe einen runden Fahrstil, aber hier gibt es viele enge und sehr langgezogene Kurven", erklärte sie.

Immerhin entschied Frey das Duell mit Mercedes-Pilotin Susie Wolff diesmal zu ihren Gunsten. Die Britin haderte nach dem Rennen mit den verpatzten Boxenstopps, die sie um ein besseres Resultat gebracht hätten. "Wenn der Reifenwechsel zehn Sekunden dauert, ist das Rennen gelaufen", meinte Wolff. Ohne den ärgerlichen Zeitverlust sei ein deutlich besseres Ergebnis drin gewesen, beteuerte sie. "Ich war in der Nähe von Werner, Hand und Coulthard, vielleicht hätte es eine Möglichkeit gegeben - aber nach dem ersten Stopp war ich weg."


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