Gary Paffett fährt seinen eigenen Ansprüchen in dieser Saison noch hinterher. Der Vorjahres-Zweite landete beim zweiten Rennen im neuen Jahr auf dem sechsten Platz, während Titel-Rivale Bruno Spengler in der Gesamtwertung schon reichlich Vorsprung besitzt. "Ich liege nach zwei Rennen schon weit zurück, und es gibt nur noch acht", stellte der Mercedes-Pilot korrekt fest. "Ich muss jetzt Gas geben."

Gas geben - warum klappte das in Zandvoort nicht? "Wir hatten heute Probleme mit der Balance und der Pace", verriet Paffett. "Wir waren einfach nicht schnell genug. Da konnte ich nichts machen." Dabei gilt der 30-Jährige als Zandvoort-Spezialist und peilte an diesem Wochenende seinen dritten Sieg auf dem Dünenkurs in Folge an. "Aus dem Hattrick wurde leider nichts", so Paffett.

Man brauche auf der anspruchsvollen Strecke schlichtweg ein schnelles Auto - das war laut Paffet an diesem Wochenende nicht der Fall. "Ich bin es nicht gewohnt, so langsam zu sein", ärgerte er sich über den fehlenden Speed seines Neuwagens. "Heute war es für mich viel schwieriger zu fahren, als in den vergangenen Jahren", gab er enttäuscht zu.

Von Platz fünf aus gestartet, hatte er sich mehr erhofft - wären da nicht die Probleme mit dem Auto gewesen. "Ich habe immer gepusht, trotzdem konnte ich meine Position nicht verteidigen", fasste er den Rennverlauf zusammen.