Nach drei enttäuschenden Qualifyings konnte Martin Tomczyk in Oschersleben wieder glänzen. Der Audi-Pilot belegte Platz fünf. "Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Zuletzt lief es nicht so gut im Qualifying, umso besser ist es, wenn man wieder an die Spitze aufschließen kann", erklärte der Deutsche. Allerdings trauerte er doch dem einen oder anderen halben Zehntel nach. "Sicher trauert man der Zehntel nach, die gefehlt hat, um ins letzte Segment zu kommen. Aber die Teamleistung hat gestimmt", meinte der Audi-Pilot.

Trotz der sechs Audi-Boliden in den Top-8 bereitet ihm eine Sache Kopfzerbrechen: der Speed der Mercedes-Piloten auf gebrauchten Reifen. "Leider haben wir gesehen, dass die Mercedes-Autos mit gebrauten Reifen sehr schnell waren, was unser Teamergebnis etwas herunterschraubt. Wir sind davon ausgegangen, dass wir auf gebrauchten Reifen besser sind, aber anscheinend ist das streckenabhängig", verriet der Deutsche. Ein Problem, dass sich auch auf die Meisterschaft auswirken könnte.

"Das würfelt alles ein bisschen durcheinander. Wir müssen schauen wie es in den letzten drei Rennen aussieht", so Tomczyk gegenüber Motorsport-Magazin.com.. Mit Timo Scheider steht der aussichtsreichste Kandidat aus dem Audi-Lager direkt vor ihm. "Ich überhole alle und gewinne", scherzte der Deutsche. Doch Tomczyk ist sich seiner Lage durchaus bewusst. "Klar geht es für mich nur mehr um Einzelresultate, aber wir brauchen auch eine starke Teamperformance, um die Meisterschaft offen zu halten", verriet Tomczyk.