Ein Gegner vorne, zwei Gegner hinten - Bruno Spengler liegt mit Platz zwei in einer guten Ausgangsposition in Hinblick auf die Meisterschaft. In der Meisterschaft liegt der Kanadier neun Punkte vor Polesetter Paul di Resta. Die beiden anderen Gegner, Gary Paffett und Timo Scheider, starten hinter Spengler. Doch der Mercedes-Pilot macht sich vor dem achten Lauf in Oschersleben keine Gedanken um die Meisterschaft.

"Wer ist vorne, wer ist hinten - das ist mir egal", betonte Spengler. Deshalb hat er sich auch keine Taktik für das Rennen zu Recht gelegt. "Ich werde mein Bestes geben und einfach maximal pushen - von der ersten bis zur letzten Runde. Ich will maximal punkten - egal, ob das fünf oder zwei Punkte sind", erklärte Spengler gegenüber Motorsport-Magazin.com. Allerdings muss der Mercedes-Pilot auf Mike Rockenfeller Acht geben, der hinter ihm steht.

Rockenfeller will sich fair verhalten

"Ich werde mich fair verhalten, aber ich fahre mein eigenes Rennen. Ich habe nichts zu verlieren, werde alles geben und versuchen für mich das Beste herauszuholen", betonte der Audi-Pilot. Spengler bleibt von solchen Aussagen unberührt. "Klar wird es am Start eng zugehen, aber daran kann ich nichts ändern. Es kann schief gehen, es kann gut gehen, aber das wird erst morgen entschieden. Ich kann jetzt nichts machen", so der Meisterschaftsführende.

"Ich bin kein Fan davon, Prognosen für das Rennen abzugeben. Ich konzentriere mich einfach auf mich selbst", fuhr er fort. Wichtig sei es morgen im Warm up ein gutes Setup zu finden. "Ich starte von innen, von der dreckigen Seite, aber wenn ich gut starte und gut durch die erste Kurve komme, dann sollte alles drin sein", meinte Spengler.