2006 waren Paul Di Resta und Sebastian Vettel Teamkollegen in der Formel 3 Euro Serie. Die Beiden lieferten sich einen spannenden Kampf, am Ende hatte der Schotte die Nase vorn. Doch während Vettel schon längst in der Formel 1 um die Weltmeisterschaft kämpft, müht sich Di Resta weiterhin in der DTM ab.

In einem Interview mit Autosport erläutert Di Restas Cousin Dario Franchitti, dass die Jahre bei Mercedes-Benz jedoch keine vergeudete Zeit waren. "In die DTM ist er ja erst gekommen, weil wir nicht genug Budget für die GP2 hatten", so Franchitti.

"Wir hatten einfach nie genug Geld um zu sagen, kommt lass es uns in der GP2 versuchen." Da kam der Deal mit Mercedes gerade recht - und aus der Formel 3 ging es direkt in die DTM. "Vermutlich hat er in der DTM sowieso mehr gelernt", glaubt Franchitti.

Wichtig sei vor allem die direkte Arbeit mit dem Hersteller gewesen und eine wirkliche Tourenwagenserie sei die DTM ja schon lange nicht mehr, so der Schotte weiter. "Klar, es gibt ein Dach über dem Kopf, aber das war es dann auch schon."

In seinen mittlerweile vier DTM-Jahren hat Paul Di Resta jedenfalls viel gelernt, einige Siege geholt und die Belohnung könnte mit dem Titelgewinn folgen, wenn er sich denn gegen seine Teamkollegen Bruno Spengler und Gary Paffett durchsetzt. Die Zeichen für 2011 deuten jedoch stark auf einen Einsatz in der Formel 1 hin - und ein erneutes Aufeinandertreffen mit Sebastian Vettel.