Ein Sprichwort sagt: Wenn es läuft, dann läuft's. Mike Rockenfeller scheint momentan so einen Erfolgslauf zu haben. Mit 12 Punkten liegt der Jahreswagenfahrer auf Platz sechs der Meisterschaft. "Natürlich ist es einfacher, wenn man nicht unter Erfolgsdruck steht, sondern locker ins Rennen gehen kann, weil es bisher gut gelaufen ist und man nichts beweisen muss. Ich würde mir wünschen, dass es so weitergeht. Aber wenn ich an den Norisring komme, dann fange ich wieder bei Null an", erklärte der Deutsche.
Beim letzten Rennen in der Lausitz verpasste Rockenfeller als Vierter nur knapp das Podest. "Deshalb lautet mein Ziel für den Norisring wieder in die Nähe des Podiums zu fahren. Es wäre einfach toll, wenn ich am Norisring noch näher dran wäre", sagte der Audi-Pilot. Dank des Gewichtsvorteils der 2008er Boliden könnte für Rockenfeller durchaus ein Podestplatz drin sein. "Wir haben 25 Kilogramm weniger. Das macht sich auf kurzen Strecken wie dem Norisring mehr bemerkbar als auf anderen Strecken", weiß Rockenfeller.
Extraportion Motivation
Wie groß der Vorteil gegenüber den 2009er Boliden wirklich ist, weiß er nicht. "Wir sind wahrscheinlich sehr nah dran oder sogar etwas schneller", verriet Rockenfeller und fügte hinzu: "Ich würde mir wünschen, dass wir die besten Karten an diesem Wochenende haben. Aber wir müssen abwarten." Laut dem Deutschen ist schwierig zu sagen, wie viel der Gewichtsunterschied in Zehnteln umgerechnet ausmacht. Mehr wisse er erst nach einem Meeting am Freitag am Norisring, wenn er die Simulationen gesehen hat.
"Aber man hat gesehen, dass die Autos dieses Jahr sehr ausgeglichen sind. Auf den einen Strecken sind die 2008er Boliden vorne, auf anderen Strecken sind die 2009er Boliden schneller", meinte Rockenfeller, der mit einer Extraportion Motivation anreist. Schließlich hat der 26-Jährige vor zweieinhalb Wochen beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans als Gesamtsieger seinen bislang größten Erfolg im Motorsport gefeiert.



diese DTM Nachricht