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ADAC GT Masters

ADAC GT Masters: Schubert Motorsport mit hohen Ambitionen

Schubert Motorsport will Vorjahressieg im ADAC GT Masters wiederholen. Red Bull Ring verspricht Big Point mit dem BMW M6 GT3.

Motorsport-Magazin.com - Schubert Motorsport blickt zu Recht mit Vorfreude auf die zweite Station im ADAC GT Masters 2021. Am kommenden Wochenende gastiert die Liga der Supersportwagen für die Rennen drei und vier auf dem Red Bull Ring. Im vergangenen Jahr gelang dem Team dort der erste Sieg mit dem BMW M6 GT3. Der fulminante Auftakt in Oschersleben sorgt für zusätzlichen Auftrieb bei Nick Yelloly und Jesse Krohn. Neben der Offensive in der hart umkämpften GT3-Serie steht in Österreich außerdem der zweite Auftritt mit dem BMW M4 GT4 in der ADAC GT4 Germany an.

Beim Heimspiel in der Magdeburger Börde legte Schubert Motorsport mit den Plätzen vier und zwei im Feld der 27 GT3-Autos einen Saisonstart nach Maß hin. Durch die beiden Top-Resultate belegt die Truppe in der Teamwertung den zweiten Platz, nur einen Zähler hinter dem Führenden. In der Fahrerwertung liegen Yelloly und Krohn mit vier Punkten Rückstand ebenfalls nur knapp hinter dem Platz an der Sonne.

Vom 11. bis 13. Juni bietet sich dem Team auf dem Red Bull Ring eine erstklassige Chance, die Stärken des BMW M6 GT3 voll auszuschöpfen und in der Meisterschaft einen Big Point zu landen. Anders als die Motorsport Arena Oschersleben, betont das Layout der 4,318 km langen Formel-1-Rennstrecke in der Steiermark die Vorzüge des GT3-Boliden von BMW M Motorsport. Der hohe Vollgasanteil und die schnellen Kurven sind für den V8-Biturbo und den langen Radstand wie geschaffen. Einzig die im Zuge der Balance of Performance für dieses Jahr angepasste Leistung sorgt für ein kleines Fragezeichen.

Nächste Herausforderung mit dem BMW M4 GT4 in der ADAC GT4 Germany

Während das Team im ADAC GT Masters die Ziele hoch steckt, geht es in der ADAC GT4 Germany in die zweite große Lehrstunde. In Oschersleben setzte Schubert Motorsport den BMW M4 GT4 zum ersten Mal ein. Marcel Lenerz und Michael von Zabiensky ließen das Potential des Pakets in der hart umkämpften GT4-Serie von Beginn an aufblitzen und erreichten im ersten Rennen ein Punkteresultat.

Auf dem Red Bull Ring wollen Fahrerduo und Team die Erkenntnisse des Auftakts umsetzen, um den nächsten Schritt zu machen. Gleichzeitig erwartet sie eine große Herausforderung. Die Rennstrecke war aufgrund der Balance of Performance in der Vergangenheit nicht das beste Pflaster für den BMW M4 GT4. Der Sprung in die Punkte wird gegen die starke Konkurrenz dadurch zum Kraftakt.

Teamchef André Schubert: "Der Saisonauftakt in Oschersleben war für uns ein Traum. Wir hätten nicht damit gerechnet, im Kampf um die Meisterschaftsführung an den Red Bull Ring zu reisen. Die Rennen hier sind für uns extrem wichtig. Keine Rennstrecke lag dem BMW M6 GT3 in den vergangenen Jahren im ADAC GT Masters so gut. Unser Sieg in der Saison 2020 war für das gesamte Team ein wichtiger Meilenstein bei der Rückkehr in die Rennserie. Wir wollen am Wochenende natürlich an diesen Erfolg anknüpfen und das Maximum herausholen. Zwei Top-Resultate sind für die Gesamtwertung unerlässlich. Die Crew, Nick und Jesse sind in Top-Form. Wir sind optimistisch, erneut an der Spitze zu kämpfen. Diese Ambition setzt natürlich eine konkurrenzfähige Einstufung unseres BMW voraus, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war."


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