Das 24h-Rennen Nürburgring 2026 verspricht eines für die Geschichtsbücher zu werden. Während Fans aus aller Welt auf die offizielle Bestätigung für Max Verstappens Debüt warten, schafft HWA jetzt schon Fakten. Die Affalterbacher haben an diesem Dienstag bestätigt, sogar mit drei HWA EVO.R-Rennwagen an den Start gehen zu wollen.
Aller guten Dinge sind drei: War zunächst die Teilnahme mit zwei Renn-Versionen des irren HWA-EVO-Projektes geplant, legt das Unternehmen jetzt noch eine Schippe drauf. Zudem stehen die ersten Fahrer für den mit Spannung erwarteten Start in der SP-X-Klasse für Prototypen fest. Die Rennfahrer-Söhne Sebastian Asch, Luca Ludwig und Markus Winkelhock zählen zum bisher bestätigten Aufgebot.
Rennfahrersöhne im HWA EVO bei 24h Nürburgring
Ihre Väter, die Tourenwagen-Ikonen Roland Asch und Klaus Ludwig, waren bereits in die Entwicklung des auf 100 Einheiten limitierten HWA EVO für die Straße involviert. Die Sohnemänner Sebastian und Luca verfügen ebenso über ausreichend Rennerfahrung auf der Nordschleife. 2015 gewannen sie zusammen auch die Meisterschaft im ADAC GT Masters auf einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3.
Winkelhock ist sowieso eine Bank beim 24h-Rennen Nürburgring: Der 45-Jährige blickt auf drei Gesamtsiege (2012, 2014, 2017) zurück und zählt damit zu den erfolgreichsten Fahrern in der Geschichte des Eifel-Klassikers. Zum ersten Mal in seiner Karriere bestreitet 'Winki' dieses Jahr das 24-Stunden-Rennen in einem Nicht-Audi.


HWA-Chef "unglaublich begeistert" vor Renndebüt
Die finalen technischen Spezifikationen des Rennwagens hat HWA noch nicht veröffentlicht. Alle drei Fahrzeuge befänden sich aktuell im Aufbau, teilte das erfolgreichste Team in der Geschichte der DTM mit. In dieser Woche stehen weitere Testfahrten im portugiesischen Portimao auf dem Programm. Die Folierungen der drei HWA EVO.R sollen allesamt an erfolgreiche Zeiten aus den 90er-Jahren erinnern, in denen der originale Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo II von einem Erfolg zum nächsten fuhr.
"Nachdem wir seit über 25 Jahren im Spitzenmotorsport am Nürburgring engagiert sind, ist die Strecke für uns wie ein zweites Zuhause", sagt HWA-Geschäftsführer Martin Marx. "Natürlich sind wir unglaublich begeistert, nun endlich mit einem eigenen Auto an den Start zu gehen. Zu sehen, dass diese Begeisterung von so vielen Fahrern, Fans, Kunden und Sponsoren geteilt wird, macht es umso besonderer."
HWA arbeitete jahrzehntelang eng mit Mercedes im Motorsport zusammen und mauserte sich zum erfolgreichsten Team der DTM-Geschichte. Ende 2025 trennten sich die Wege. Die Hintergründe dazu lest ihr in diesem Artikel:



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