Jetzt ist der Weg offiziell geebnet für Max Verstappens möglichen Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2026 (16.-17. Mai)! Für die potenzielle Teilnahme des viermaligen Formel-1-Weltmeisters hat die Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) extra eines ihrer Saisonrennen verschoben, um einer Terminüberschneidung mit einem F1-Lauf zu entgehen.
Konkret hat die NLS in Abstimmung mit den Streckenbetreibern des Nürburgrings und weiteren Partnern den Termin für das zweite Saisonrennen um eine Woche auf den 21. März 2026 vorverlegt. Damit fällt der 4-Stunden-Lauf jetzt in eine Kalender-Lücke zwischen den Formel-1-Rennen in China (15. März) und Japan (29. März).
Max Verstappen bei 24h Nürburgring? Es wird konkreter
Verstappen steht dank des Terminwechsels die Möglichkeit zur Verfügung, ein NLS-Rennen in Vorbereitung auf das mögliche Debüt bei den 24h Nürburgring 2026 zu bestreiten. Das soll der akribisch arbeitende Niederländer zur Voraussetzung gemacht haben, um dieses Jahr mit einem eigenen Team beim Nordschleifen-Klassiker an den Start zu gehen. Alle weiteren Gelegenheiten überschneiden sich mit Formel-1-Rennen, die für Red-Bull-Star Verstappen natürlich Priorität genießen.
Aus dem möglichen Coup mit Verstappen, der 2025 die Permit erlangt und im Anschluss ein NLS-Rennen bei seinem Debüt gewonnen hat, macht die NLS nach einigem Hin und Her in den letzten Tagen inzwischen kein Geheimnis mehr. VLN/NLS-Geschäftsführer Mike Jäger wird auf der Webseite der Breitensportserie mit folgenden Worten zitiert:
"Die Entscheidung, einen frühzeitig feststehenden Termin zu verschieben, haben wir mit vielen Beteiligten in intensiven Gesprächen unter Abwägung aller Interessen - im Sinne des Motorsports - getroffen. Den weltweiten Bekanntheitsgrad, den die NLS im letzten Jahr durch die Teilnahme Max Verstappens erzielt hat, wollen wir zum Nutzen aller Teams und Teilnehmer weiter ausbauen."

Mercedes unterstützt Verstappen bei Nürburgring-Plänen
Nach Informationen von Motorsport-Magazin.com soll Mercedes-AMG intern Verstappen bei seinem Vorhaben unterstützen und sich seit Dezember letzten Jahres mit Vertretern der NLS und des ADAC Nordrhein (24h-Nürburgring-Ausrichter) im Austausch befinden. Der Einsatz des Autobauers aus Affalterbach hat sich nun offenbar bezahlt gemacht.
Vertreter von Mercedes haben in dieser Sache nicht ganz uneigennützig gehandelt, denn: Sollte Verstappen dieses Jahr tatsächlich beim 24h-Rennen Nürburgring aufschlagen, dann in einem Mercedes-AMG GT3, mit dem er und sein Team namens Verstappen.com Racing um den Gesamtsieg kämpfen können.
Mercedes-AMG wäre "glücklich" mit Verstappen-Start am Nürburgring
"Wir wären glücklich, Max dort zu sehen", sagte AMG-Kundensportchef Stefan Wendl jüngst am Rande der 24 Stunden von Daytona zu Motorsport-Magazin.com. "Darüber hinaus hängt es von ihm ab, ob er es machen kann, darf und möchte. Wir sind sehr stolz darauf, dass er sich mit seinem Team für den Mercedes-AMG GT3 entschieden hat. Am Ende war es vor allem Max, der sich im Business sehr gut auskennt und die Entscheidung getroffen hat."
Verstappen hatte am 25. Dezember 2025 eine mehrjährige Partnerschaft mit Mercedes-AMG bekanntgegeben, in deren Zuge sein eigenes Team künftig einen Mercedes-AMG GT3 in der GT World Challenge einsetzt. Vom möglichen Start bei den 24 Stunden am Nürburgring war zu diesem Zeitpunkt zumindest öffentlich noch keine Rede.
Verstappen hat sich nach dem NLS-Terminwechsel noch nicht zu Wort gemeldet und auch den Start beim 24h-Rennen Nürburgring bisher nicht bestätigt. Bekannt ist nur sein großes Interesse am Eifel-Klassiker. Nach Informationen von Motorsport-Magazin.com aus unterschiedlichen Quellen könnte in wenigen Wochen die finale Entscheidung fallen, um allen Parteien ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu verschaffen. Bei einem derart prominenten und auch kostspieligen Projekt gibt es schließlich einiges zu klären.

Wer könnten Verstappens Mercedes-Teamkollegen sein?
Nach unseren Informationen würde Verstappen im Falle einer Zusage mit seinen Teamkollegen unter dem Namen Verstappen.com Racing antreten. Für den Einsatz des Mercedes-AMG GT3 wäre dann aber nicht das britische Team 2 Seas Motorsport - mit dem Verstappen.com Racing in der GT World Challenge startet - sondern der deutsche Rennstall Winward Racing als Dienstleister und Einsatzteam zuständig.
Das in der DTM engagierte Team Winward Racing, früher als 'HTP Motorsport' am Nürburgring aktiv, ist mit den speziellen Anforderungen der Nordschleife besser vertraut als 2 Seas Motorsport. Der Rennstall aus Altendiez führt 2026 ohnehin bereits einen Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #80 ins Feld, unter der Nennung 'Mercedes-AMG Team Ravenol' mit Unterstützung des Schmierstoffherstellers anlässlich seines 80. Unternehmensgeburtstages.
In einem zweiten, von Mercedes-AMG werksunterstützten und von Winward eingesetzten Mercedes-AMG GT3 könnten dann Verstappen und Co. Platz nehmen. Als potenzielle Teamkollegen gelten der französische AMG-Werksfahrer Jules Gounon sowie der frühere Werkspilot Daniel Juncadella. Die beiden Sportwagen-Spezialisten sind seit Jahren bestens mit dem GT3-Mercedes vertraut und fahren zusammen mit dem Briten Chris Lulham - ein Freund von Verstappen - in der GT World Challenge 2026.



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