Porsche ist weg - Nico Müller kehrt zurück! Der Werksfahrer des deutschen Sportwagenbauers geht dieses Jahr überraschend bei den 24 Stunden von Le Mans (13.-14. Juni 2026) an den Start. Porsche hat sein Werksengagement in der WEC zwar zum vergangenen Saisonende eingestellt, den hauseigenen Piloten aber dennoch die Freigabe für den Langstrecken-Klassiker erteilt.
Müller tritt in der LMP2-Klasse für das polnische Top-Team Inter Europol Competition an und teilt sich einen Prototypen mit Bijoy Garg sowie Reshad De Gerus. Im Schwesterauto wechseln sich erneut die Vorjahres-Klassensieger Nick Yelloly, Tom Dillmann und Kuba Smiechowski ab.
Nico Müller kehrt zurück zu den 24 Stunden von Le Mans
Müller steht vor seinem vierten Start bei den 24 Stunden von Le Mans: 2022 debütierte er auf einem LMP2 von Vector Sport, bevor er in den folgenden zwei Jahren glücklos für das Peugeot-Werksteam in der Hypercar-Klasse antrat. Der Schweizer verließ die 'Löwen' Ende 2024 und wechselte zu Porsche.
Aktuell bestreitet der 34-Jährige seine sechste Saison in der Formel E und die erste beim Porsche-Werksteam an der Seite von Ex-Weltmeister Pascal Wehrlein. Müller belegt den sechsten Platz in der Gesamtwertung vor dem bevorstehenden Rennwochenende in Berlin-Tempelhof (02.-03. Mai 2026). Teamkollege Wehrlein kommt als Spitzenreiter zu seinem Heimspiel (zum Formel-E-Kalender 2026).

Zahlreiche Porsche-Werksfahrer bei den 24h Le Mans
Müller reiste 2025 als Ersatzfahrer mit Porsche zu den 24 Stunden von Le Mans, bei dem die Zuffenhausener den zweiten Platz hinter Ferrari belegten - und zum Ende des Jahres aus der Hypercar-Klasse ausstiegen, vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen. Müller fuhr das vorangegangene WEC-Rennen in Spa auf einem Porsche 963, um im Falle eines kurzfristigen Le-Mans-Einsatzes gerüstet zu sein.
Beim diesjährigen 24-Stunden-Klassiker wird das Porsche-Penske-Team schmerzlich vermisst werden, aber immerhin tummeln sich einige Werksfahrer im Starterfeld: Müller trifft in der LMP2-Kategorie auf seine Werkskollegen Kevin Estre (TDS Racing) und Julien Andlauer (Duqueine). In der LMGT3-Klasse setzt Vorjahressieger Manthey-Porsche unter anderem auf DTM-Champion Ayhancan Güven sowie den Österreicher Richard Lietz.
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