24 h Nürburgring

24h Nürburgring: Rowe Racing mit Bestzeit im nassen Training

Nach einem frühzeitigen Abbruch war Rowe Racing das einzige Team mit einer echten Rundenzeit und holte mit dem BMW #99 die Bestzeit vor Getspeed #17.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Das Wetter überraschte im Training die Fahrer früher als erwartet. Trotzdem gab es eine Zeitenjagd, vor allem nachdem der Regen nachgelassen hatte. Als Marco Wittmann im Rowe-BMW die Spitze übernommen hatte, überquerte ein heftiger Regenfall den Kurs und sorgte für zahlreiche Abflüge. Nach einem Abbruch hielt Rowe gleich zwei der drei besten Zeiten.

Bei bestem Wetter begann das Training zu den 24 Stunden am Nürburgring mit leichter Verspätung, nachdem Boliden aus dem WTCR-Rahmenprogramm noch geborgen werden mussten, weshalb das Training auch verkürzt wurde. Als es endlich losging, war es noch trocken, doch während der ersten Runde fing es bereits an zu schauern. Dementsprechend verzögerte sich die Zeitenjagd.

Beim Wochenspiegel-Ferrari Nummer 22 begann das Training mit einem Rückschlag. Noch vor der ersten Zeit erlitt das Team einen Reifenschaden. Auch der BMW #52 konnte keine Runde setzen, weil das Auto auf der gezeiteten Runde liegen blieb. Derweil zog der Regen immer weiter über die Strecke und sorgte für immer mehr nasse Bereiche.

Mario Farnbacher holte sich in der frühen Phase mit einer 9:03.052 Minuten die mit Abstand schnellste Runde mit seinem Lexus RC F GT3 #19. Die Konkurrenz der SP9-Klasse war zu diesem Zeitpunkt mehr als zehn Sekunden langsamer und tastete sich eher langsam an die Bedingungen heran. Farnbacher hielt die Bestzeit aber nicht allzu lang.

Weil zahlreiche Piloten unterwegs waren, trocknete zumindest die Ideallinie ein wenig ab und so zeigte Nick Tandy nach gut 20 Minuten, was möglich war. Mit 8:39.233 Minuten setzte Fahrer des Porsche 911 GT3 R #1 die Bestzeit, die auch nicht lange hielt. Mit 8:38.583 war Björn Grossmann im Ferrari 488 GT3 #55 noch einmal zügiger unterwegs.

Nachdem die Strecke etwas mehr abgetrocknet war, fielen die Zeiten wieder schneller. Fabian Schiller übernahm im Mercedes-AMG GT3 mit noch einmal fast sechs Sekunden Verbesserung die Spitze. Seine Zeit 8:32.674 Minuten. Kurz nachdem Marco Wittmann im BMW M6 GT3 die Bestzeit auf 8:27.519 Minuten verbesserte, fing der Regen wieder stärker an.

Entgegen der Prognose überraschte das Eifelwetter mit einem starken Regenschauer, der mit dem Mercedes-AMG GT3 #16, Ferrari 488 GT3 #55 und dem BMW M6 GT3 #42 gleich drei Opfer forderte. Der Regen spülte zudem im Bereich Kesselchen und Breidscheid Schlamm auf die Fahrbahn. Die Session wurde 20 Minuten vor dem Ende sogar unterbrochen, weil es einfach zu gefährlich war.

Rowe Racing holte sich mit dem M6 GT3 #99 die Bestzeit vor dem GetSpeed Mercedes #17 und dem Rowe-Schwesterfahrzeug #98.


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