WTCC

Nur ein Podestplatz in Japan - Citroen nach neuntem Event unzufrieden

Im ersten Rennen auf dem Twin Ring Motegi siegte Jose-Maria Lopez, doch das war die einzige Podestplatzierung vom französischen Werksteam in Japan.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Schon früh gab Gabriele Tarquini im Honda beim neunten Rennwochenende der WTCC auf dem Twin Ring Motegi den Ton an, was die Bestzeiten betraf. Aufgrund des hohen Gewichtsunterschiedes war Citroen bereits vor dem Wochenende klar, dass es beim Heimrennen von Honda nicht einfach würde. In der Konstrukteursmeisterschaft hat Citroen zwar ein paar Zähler eingebüßt, aber sofern Honda in China keine 37 Punkte aufholt, ist der französische Autobauer erneut vorzeitig Meister.

Loeb war im zweiten Rennen der einzige Citroen-Fahrer ohne Probleme - Foto: WTCC

Zwar schafften es Ma Qing Hua, Sebastien Loeb, Jose Maria Lopez und Mehdi Bennani in den letzten Qualifikationsabschnitt, doch ihre zahlenmäßige Überlegenheit half nichts, denn Norbert Michelisz sicherte sich die Pole Position. Doch mit einem überragenden Start im ersten Rennen konnte Pechito Lopez noch vor der ersten Kurve die Führung übernehmen und gab diese nicht mehr ab. "Japan war sehr gut für mich", fasste Lopez das Wochenende zusammen, denn er konnte seinen Vorsprung in der WM auf Muller ausbauen.

Doch der Sieg des Argentiniers war die einzige Podestplatzierung von Citroen-Piloten am vergangenen Wochenende. Lange kämpfen Ma, Muller, Loeb und Bennani um die vierte Position im ersten Rennen, denn die Pace des Führungstrios war einfach zu hoch. Im zweiten Lauf der Tourenwagenweltmeisterschaft in Japan lief es für die C-Elysee-Piloten noch schlechter.

Lopez beschädigte sich beim Start einen Reifen und musste aufgeben, Bennani drehte sich bei einer Startkollision und musste sich von hinten durch das Feld kämpfen, Yvan Muller beschädigte sich die Motorhaube und wurde mittels schwarzer Flagge mit orangenem Punkt von der Rennleitung gezwungen, an die Box zu kommen, um den Schaden reparieren zu lassen und Ma wurde von Gabriele Tarquini gedreht. Einzig Sebastien Loeb hatte keine größeren Probleme und beendete das Rennen auf Rang vier. "Der Kampf mit Gabriele in Rennen zwei war aufregend und glücklicherweise konnte ich ihm in der letzten Kurve noch den vierten Platz abnehmen", freute sich Loeb.


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