WEC

WEC Austin, Qualifying: Rebellion wieder vor Toyota

Rebellion Racing setzt sich beim WEC-Qualifying in Austin zum dritten Mal in Serie gegen die beiden Toyotas durch. Aston Martin startet von GTE-Pole.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Nach Shanghai und Bahrain hat Toyota im WEC-Qualifying von Austin erneut das Nachsehen gegen das Privatteam von Rebellion Racing. Grund dafür sind zusätzlichen Erfolgs-Handicaps, die die beiden Toyotas nach dem Rennen von Bahrain erhielten.

Rebellion Racing, vertreten durch das Trio Bruno Senna, Gustavo Menezes und Norman Nato, klassifizierte sich bei der Qualifying-Sitzung mit einer Durchschnittszeit von 1.47.530 mehr als 1,6 Sekunden vor dem Toyota mit der Nummer 7 mit den Fahrern Conway/Kobayashi/Lopez und fast zwei Sekunden vor dessen Schwesterauto mit Buemi/Nakajima und Hartley.

Der Grund für den deutlichen Rückstand der beiden Toyota TS050 sind in erster Linie die massiven Performance-Handicaps, die beide Toyota aufgrund ihrer deutlichen Führung in der Gesamtwertung aufgebrummt bekamen. Der Wagen der Meisterschaftsführenden mit der Nummer 7 erreichte nach dem Sieg in Bahrain sogar das maximale vom Reglement vorgesehene Handicap.

In der LMP2-Klasse setzte sich der Oreca von Cool Racing mit den Fahrern Lapierre/Borga/Coigny in der Qualifikation an die Spitze. Dahinter folgen United Autosports mit den Piloten Hanson/Albuquerque/Di Resta und der Signatech-Alpine von Laurent/Negrao und Ragues. Der Meisterschaftsführende Oreca von Jackie Chan DC Racing mit dem Fahrertrio Tung/Aubry/Stevens startet von der vierten Klassenposition.

GTE-Pro: Porsche in Lauerstellung

Bei den GT-Fahrzeugen startet Aston Martin mit den beiden dänischen Piloten Marco Sorensen und Nicki Thiim von der Pole. Das Duo reiste mit der Meisterschaftsführung im Gepäck in die texanische Wüste. Dahinter starten der Porsche mit der Nummer 92 von Christensen/Estre und der zweite Aston-Martin, pilotiert von Lynn/Martin. Der zweite Porsche mit den Fahrern Bruni und Lietz geht von Klassenposition 5 ins Rennen.

Corvette Racing, mit den Fahrern Magnussen/Rockenfeller, das eigentlich in der IMSA unterwegs ist, und das 6-Stunden-Rennen von COTA als Vorbereitung auf die Rennen in Sebring nutzt, war in der GTE-Pro-Klasse im Qualifying chancenlos und musste sich sogar hinter einigen GTE-Am-Teams einreihen.

In der GTE-Am-Klasse startet der Porsche von Team Project 1 von der Pole. Bei dem deutschen Team geht neben Matteo Cairoli und Egidio Perfetti erstmals Laurents Hörr an den Start nachdem sich vor wenigen Tagen David Heinemeier Hansson aus der WEC zurückgezogen hat. Dahinter starten der Aston Martin von Dalla Lana/Turner/Gunn und der TF-Sport-Aston mit den Fahrern Yoluc/Eastwood/Adam. Sowohl die Führenden der Klasse im zweiten Team Project 1-Porsche mit Keating/Fraga/Bleekemolen als auch der punktegleiche Ferrari von AF Corse mit Perrodo/Collard und Nielsen spielten im Qualifying keine wesentliche Rolle und gehen von den Plätzen 5 und 6 ins Rennen.

Das 6-Stunden-Rennen von Austin ist der fünfte Lauf der WEC-Saison 2019/20 und beginnt am Sonntagabend um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit


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