Motorsport-Magazin.com Plus
WEC

R-One bleibt ohne ERS - Rebellion Racing auch 2015 ohne Hybrid

Rebellion Racing wird auch in der Saison 2015 auf einen Hybridantrieb verzichten. Der Privatrennstall fürchtet zu hohe Kosten durch die Verwendung eines ERS.
von Heiko Stritzke

Motorsport-Magazin.com - Leichtbau statt Hybrid: Rebellion Racing wird auch kommende Saison auf ein ERS verzichten. Das Team von Bart Hayden, das 2013 in der Subkategorie LMP1-L für Fahrzeuge ohne Hybridsystem startet, wird auch kommende Saison trotz der Zusammenlegung der beiden Subkategorien zu einer einzelnen LMP1-Klasse auch weiterhin auf den von Oreca gebauten R-One ohne Hybridsystem setzen. Ursprüngliche Pläne sahen einst vor, mindestens mit einem Fahrzeug in eine der kleinen Hybrid-Kategorien einzusteigen. Nachdem das für 2014 zu kurzfristig war, wurde der Plan zunächst auf 2015 verschoben.

Doch es bleibt alles beim Alten. Hayden erklärt: "Wir haben in Erwägung gezogen, in die Kategorie für zwei Megajoule zu gehen, aber ich glaube, dass das momentan einfach unser Budget sprengen würde. Wir müssen uns konsolidieren." Neben finanziellen Gründen dürften auch die Zugeständnisse, die die privaten LMP1-Rennställe seit Beginn der Saison bekommen haben, eine Rolle spielen. Für nicht wenige Experten wäre momentan ein LMP1 ohne Hybrid schneller als ein solcher mit ERS. Dennoch ist Rebellion Racing je nach Strecke zwischen drei und fünf Sekunden von den Herstellern entfernt, Lotus kam bislang nicht über LMP2-Niveau hinaus. Grund dafür sind die eklatanten Unterschiede beim Budget zu den Werksteams.


Weitere Inhalte: