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Superbike WSBK

WSBK Phillip Island 2018: Reaktionen der Top-10 zum Training

Bei den Trainings zur Superbike-WM 2018 auf Phillip Island machte es das Wetter den WSBK-Piloten nicht leicht. Die Reaktionen auf drei Australien-Trainings.
von Tobias Ebner

1. Lorenzo Savadori (Aprilia): "Ich bin happy, mit dem ersten Platz zu starten. Natürlich müssen wir noch weiter arbeiten, aber morgen früh haben wir noch eine Session. Ich hoffe auf gutes Wetter, aber Aprilia und das Team haben über den Winter hart gearbeitet und das Bike verbessert."

2. Leon Camier (Honda): "Es lief besser als erwartet. Die Pace kam schon ganz früh und alles hat sich wirklich gut angefühlt. Dann haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen, um an der Rennpace zu arbeiten. Wir müssen noch weiter verstehen, wie wir uns auf den Rennreifen verbessern können. Von der Pace her sieht alles ausgeglichen aus, vielleicht ist Johnny etwas stärker. Vielleicht finden wir noch etwas mehr Konstanz, aber mit den Rennreifen müssen wir auf jeden Fall noch einen Schritt nach vorne machen."

3. Eugene Laverty (Aprilia): "Das war ein fantastischer Tag. Beim Test lief es schon sehr rund, und heute rauszugehen und nach ein paar Runden eine 30,7 zu fahren, war eine Überraschung für mich. Aber eine schöne Überraschung."

Tom Sykes war von seiner Rennpace beeindruckt - Foto: Kawasaki

4. Tom Sykes (Kawasaki): "Die drei Trainings am Freitag halten alle etwas mehr auf Trab. Aber ich muss sagen, ich bin sehr happy mit unserer Rennperformance. Wenn das Rennen jetzt schon wäre, dann sind wir sehr gut vorbereitet. Mit den Rundenzeiten auf gebrauchten Reifen bin ich happy, da habe ich mich selbst beeindruckt. Hoffentlich können wir das auch in Resultate ummünzen."

5. Jonathan Rea (Kawasaki): "Wir haben hier unsere Arbeit getan. Die Platzierung ist noch nicht so wichtig, aber ehrlich gesagt habe ich mich heute in der zweiten Session nicht so wohl gefühlt. Aber für das dritte Training haben wir etwas geändert und ich habe einiges von meinem Gefühl zurück erhalten. Die Session hat mir wirklich geholfen, denn ich hatte etwas die Richtung verloren."

6. Marco Melandri (Ducati): "Das war ein guter Tag. Das Wetter war ziemlich unvorhersehbar. Auch wenn wir zwei trockene Sessions hatten, war es doch recht schwierig. Die Kerbs waren stellenweise nass. Ich bin happy, denn im Vergleich zum Test haben wir uns mit dem Bike verbessert. Ich muss noch den Speed für eine schnelle Runde in der Superpole finden, und dann wird es wichtig sein, auch einen guten Rhythmus für das Rennen zu haben."

Michael Van Der Mark ist noch nicht zu 100 Prozent zufrieden - Foto: Yamaha

7. Michael Van Der Mark (Yamaha): "Es war ein schwieriger Tag. Am Morgen war es nass, aber es ist ziemlich schnell abgetrocknet. Daher ist es auch schwierig, über das Setup zu reden. Nach dem FP2 hatten wir aber eine perfekte Session. Da waren wir ziemlich schnell und konstant, womit ich happy bin. Das Bike war aber das gleiche wie noch beim Test, das war also eine gute Bestätigung. Im FP3 haben wir ein bisschen was probiert, aber ich war nicht happy mit dem Bike. Wir haben zwar eine gute Pace, aber ich will noch ein paar Dinge verbessern."

9. Chaz Davies (Ducati): "Ich bin etwas glücklicher als noch beim Test. Ich wusste, dass es etwas nach vorne geht. Das sieht zwar am Papier nicht spektakulär aus, und uns fehlt immer noch ein bisschen was. Es geht in die richtige Richtung, morgen haben wir noch ein bisschen was auszuprobieren. Wir hatten aber keinen runden Nachmittag, da hatten wir einige Probleme, die uns viel Zeit gekostet haben. Das hat uns etwas weh getan, denn das wäre wichtig gewesen."

10. Alex Lowes (Yamaha): "Das war ein schwieriger Tag. Ich habe mich im Nassen im FP1 wohlgefühlt, aber im zweiten Training bin ich auf meiner ersten Runde gestürzt. Das war ein unglücklicher Fehler, wegen dem ich das gesamte Training verpasst habe. Im letzten Training wollten wir all unsere besten Einstellungen vom Test zusammenbringen, aber ich hatte nicht ganz das erwartete Gefühl. Ich muss einfach etwas mehr Vertrauen in die Front finden, vor allem am Kurveneingang, damit ich gute Zeiten halten kann. Daran arbeiten wir morgen."


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nach 16 von 16 Rennen
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