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Superbike-WM führt 2018 Wertung für WSBK-Privatfahrer ein

Die Privat-Teams und -Fahrer in der Superbike-WM erhalten 2018 eine eigene Wertung nach MotoGP-Vorbild. Welche WSBK-Teams darum kämpfen und was sich ändert.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Die privaten Teams und Fahrer in Superbike-WM erfahren in der WSBK-Saison 2018 größere Beachtung. Wie die Organisatoren der seriennahen Motorrad-Weltmeisterschaft um Dorna und Pirelli am Rande des Saisonauftakts auf Phillip Island (Australien) bekannt geben, führt man ab diesem Jahr eine eigene Wertung für Kundenteams und ihre Piloten ein.

Durch die neue Wertung wird den privaten Teams und Fahrern mehr Aufmerksamkeit zuteil. So wird für diese Mannschaften ein eigener Team- und Fahrer-Champion in der Superbike-WM gekrönt. Außerdem darf der jeweils bestplatzierte Privatfahrer nach den Superpole-Sessions und den beiden Rennen zusammen mit den Top-3 in den Parc fermé.

Damit geht die Superbike-WM einen Weg, den die MotoGP bereits zur Saison 2016 eingeführt hat. Damals wurde in der Königsklasse die sogenannte Open-Kategorie de facto abgeschafft, seitdem wird an jedem Wochenende im Qualifying und im Grand Prix der beste Fahrer eines Independent Teams geehrt. 2017 etwa gewannen Tech3-Yamaha und Johann Zarco diese Wertung, im Jahr davor waren es LCR Honda und Cal Crutchlow.

Superbike-WM nimmt sich MotoGP zum Vorbild

2017 bester Privatfahrer in der MotoGP: Johann Zarco - Foto: Tech 3

In der WSBK-Saison 2018 werden insgesamt acht Teams mit ihren Fahrern um diese Krone kämpfen: Althea BMW (Loris Baz), die Kawasaki-Teams Puccetti (Toprak Razgatlioglu), Orelac (Leandro Mercado), Pedercini (Yonny Hernandez) und GoEleven (Roman Ramos) sowie Barni Ducati (Xavi Fores), Guandalini Yamaha (Ondrej Jezek) und Triple-M Honda (PJ Jacobsen). Auch Wildcard-Fahrer kämpfen um Punkte für diese Wertung.

"Indem wir eine zusätzliche Wertung einführen, wird es zweifellos noch mehr Leidenschaft und Bestreben in dieser Klasse geben. Pirellis unnachlässige Unterstützung der Meisterschaft wird dabei helfen, sicherzustellen dass die weltweit schnellste seriennahe Motorrad-Meisterschaft weiterhin Racing von hoher Qualität produzieren wird", freut sich WSBK-Sportdirektor Gregorio Lavilla. 2017 hätten übrigens Xavi Fores und Barni Ducati die Independent Team und Rider Wertung für sich entschieden. Fores wurde mit 196 Punkten Gesamt-Siebter.


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