Superbike WSBK

Davies in Imola unschlagbar - Imola: Die Stimmen zum Samstag

Chaz Davies war am Samstag in Imola nicht zu schlagen. Die Stimmen zum Samstag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Chaz Davies (Ducati): "Es war ein perfektes Rennen. Mein Start war toll und dann habe ich nach der ersten Kurve auch noch geführt. Ich war mir gar nicht sicher, ob das passiert, weil Jonathan so ein guter Starter ist, auch wenn er am Ende der ersten Reihe war. Ich hätte gedacht, dass zu Beginn ein paar mehr Bikes vorn sein werden. Stattdessen war ich allein vorn und habe das genutzt, um ein paar schnelle Runden abzuspulen. Für ein paar Runden ist es eng mit Jonathan geworden, aber dann habe ich mich losfahren können. Ich weiß nicht, was da passiert ist. Hier zu gewinnen ist aber etwas ganz Besonderes, weil es quasi Ducatis Vorgarten ist."

2. Jonathan Rea (Kawasaki): "Am Anfang hatte ich das Gefühl, als könnte ich gut mit Chaz mithalten und habe die Lücke zu ihm etwas geschlossen. Wir hatten ein paar Probleme mit der Motorbremse. Das hat mich dazu gebracht, weit zu gehen. Es ist in der schnellen Kurve fünf passiert und hat mein Selbstvertrauen ein bisschen in Mitleidenschaft gezogen. Als ich den Fehler gemacht habe, hat sich die Lücke etwas verändert. Ich bin mit dem Rennen dennoch zufrieden, denn ein zweiter Platz ist toll, wenn man bedenkt, dass Chaz heute wirklich auf einem anderen Planeten war."

3. Tom Sykes (Kawasaki): "Es ist schwierig hier in Imola zu überholen, denn die Strecke lässt nicht viel Spielraum für Fehler. Die einzige Möglichkeit zum Überholen gibt es an zwei Punkten und es wäre schwer gewesen, einen fairen Zug zu wagen. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit wir am Freitag beim Testen verloren haben, sind wir auf keinem schlechten Level gewesen. In Sachen Konstanz war das Bike gut und im Rennen hat uns nur ein bisschen pure Rundenzeit gefehlt."

4. Jordi Torres (Althea): "Im Endeffekt haben wir unser Ziel für heute erreicht. Wir wollten dichter an die schnellsten Jungs herankommen und das haben wir geschafft. An Davies waren wir vielleicht nicht dicht dran, aber an die Kawasakis sind wir herangekommen. Das ist wichtig. Wir haben keine Fehler gemacht und ich konnte während des ganzen Rennens eine gute und konstante Pace halten. Ich habe bis ans Limit gepusht und Resultate mitgebracht."

Davide Giugliano verlor im Rennen einige Plätze - Foto: Ducati

5. Davide Giugliano (Ducati): "Ich hatte keine gute Pace im Rennen. Nach vier Runden brach dann auch noch mein Auspuff. Das kann passieren und das gute an den Superbikes ist, dass es morgen auch noch ein Rennen gibt. Jetzt gehe ich wieder in die Box und spreche mit meiner Crew, damit wir morgen noch besser sein können."

7. Michael van der Mark (Honda): "Heute Morgen sind wir mit einem komplett neuen Setup im Vergleich zu gestern gestartet. Das Gefühl für das Bike war dadurch definitiv besser. In der Superpole 1 hatte ich das Gefühl, dass das Bike viel einfacher zu fahren war und in der letzten Runden hatte ich keine Zeit auf meiner Anzeige. Ich habe erst realisiert, dass ich Erster war, als ich in die Box zurückgekommen bin. Sobald das Rennen begonnen hatte, habe ich Probleme gehabt, das Bike zu stoppen. Deshalb wusste ich, dass es ein langes Rennen werden würde. Im Endeffekt konnte ich an Nicky vorbeigehen und Siebter werden. Ich bin zufrieden mit den Punkten, die ich eingefahren habe, aber wir müssen die Schwierigkeiten mit dem Grip am Vorderrad in den Griff kriegen, wenn wir morgen weiter vorn landen wollen."

8. Lorenzo Savadori (Ioda): "Ich habe erwartet, dass ich mich in der zweiten Hälfte des Rennens verbessere, da es der für uns wichtigste Teil des Rennens ist. Das haben wir aber nicht geschafft. In der zweiten Runde kann ich fast immer meine schnellste Runde im Rennen fahren. Dann ändert sich meine Situation und die Zeiten werden höher. Wir müssen also meine Pace in der zweiten Rennhälfte erhöhen, um konkurrenzfähiger zu sein. Dazu werden wir uns die Daten aus dem Rennen ansehen, um für morgen vorbereitet zu sein."

9. Nicky Hayden (Honda): "Ich muss mich beim Team bedanken, denn das Bike war heute viel besser als gestern. Sie haben über Nacht an vielen Dingen gearbeitet, sodass ich ein paar Sekunden von meiner Rundenzeit in der Superpole 2 verlieren konnte. Zu Rennbeginn lief es nicht schlecht für mich, aber beim Bremsen hatte ich ein paar Probleme. Ich konnte nicht so gut bremsen, wie ich gewollt hätte, deshalb musste ich meine Pace ein bisschen verlangsamen. Dann habe ich zwei Sekunden in den letzten zwei Runden verloren. Wir können mit dem Resultat nicht zufrieden sein, aber wir waren immerhin dichter an der Führungsgruppe dran als gestern."

Für das Yamaha-Team ist Imola bisher ein Wochenende zum Vergessen - Foto: Yamaha

11. Alex Lowes (Yamaha): "Nach all den Schwierigkeiten an diesem Wochenende hatte ich im Rennen eigentlich ein gutes Gefühl. Sollten die Bedingungen morgen ähnlich sein, bin ich optimistisch, dass wir einen Schritt nach vorne machen. Ich habe das Rennen genossen und habe mir mit einigen Fahrern einen guten Kampf geliefert. Das hat Spaß gemacht. In der letzten Runde wollte ich nochmal angreifen und habe einen Platz verloren, das ist schade. Immerhin waren wir über die komplette Renndistanz konstant unterwegs, was in Assen nicht der Fall war."

13. Markus Reiterberger (Althea): "Mein Start war okay, aber dann habe ich in der ersten Reihe ein paar Plätze verloren. Leider hatte ich im Rennen nicht dasselbe Gefühl mit dem Bike wie im Qualifying. Ich weiß aber nicht, warum. Dann hatte ich ein kleines, technisches Problem. Deshalb bin ich in den Kies gefahren und das gleich zweimal. Da habe ich noch mehr Positionen verloren. Wir haben zwischen Superpole und Rennen keine Änderungen vorgenommen und das Gefühl war anders. Die Pace war nicht so wie erwartet."

15. Alex De Angelis (Ioda): "Für mich war es ein sehr hartes Rennen, weil es mir körperlich nicht gut geht und das Bike beim Richtungswechsel sehr schwer ist. Leider haben wir immer noch nicht das ideale Setup gefunden, das mir bei meinen Problemen helfen kann. Deshalb war es gleich doppelt schwer für mich. Ich bin gut gestartet und bin in meiner kleinen Gruppe geblieben. Dann bin ich geradeaus gegangen und war allein. Dann habe ich mich darauf konzentriert, die 15 Punkte für die Weltmeisterschaft mitzunehmen."


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