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Giugliano beschreibt die Speed-Nachteile - Checa rutschte das Vorderrad weg

Carlos Checa ärgerte sich über seinen Sturz im zweiten Miller-Rennen. Davide Giugliano war trotz Geschwindigkeitsdefizit zufrieden.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Carlos Checa stürzte nach seinem Sieg in Lauf eins im zweiten Durchgang im Miller Motorsports Park aus dem Rennen. "Ich habe gepusht, fühlte mich zuversichtlich mit dem Setting, habe aber deutlich etwas zu hart gepusht und dabei ist mir das Vorderrad weggerutscht. Ich bin zurück auf die Strecke gefahren, aber ich konnte nichts mehr machen, ich hatte schon zu viel Zeit verloren", erklärte er traurig über den zerstörten Sieg.

Teamkollege Davide Giugliano nutzte im ersten Rennen den Reifen, den auch alle anderen Piloten aufgezogen hatten, allerdings hatte der nicht zu seinem Fahrstil gepasst. "Ich konnte nicht so fahren, wie ich wollte und konnte lediglich die Situation so gut ich konnte kontrollieren", bedauerter er. Im zweiten Rennen schloss er allerdings als bester Ducati-Pilot ab.

"Es tut mir für Carlos wirklich leid, denn der Sieg wäre sicher an ihn gegangen. Es ist keine einfache Aufgabe für Ducati, wir haben alle auf der Geraden unheimlich viel verloren, dazu konnte ich nicht mal im Windschatten der Vierzylinder-Maschinen bleiben", erklärte der Italiener zum zweiten Lauf. Der siebte Platz sei durch die Speed-Probleme ein gutes Ergebnis. "Wir können zufrieden nach Misano reisen und sind bereit für eine meiner Lieblingsstrecken."


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