Zum Geburtstag von Danica Patrick blickt Motorsport-Magazin.com auf die Karriere der Pionierin zurück und stellt sie in all ihren Facetten vor. 2018 beendete Patrick ihre Motorsportkarriere mit dem 'Danica Double'. Sie bestritt die Daytona 500 und Indy 500 - Saisonhöhepunkte der NASCAR und IndyCar.
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Zum Geburtstag von Danica Patrick blickt Motorsport-Magazin.com auf die Karriere der Pionierin zurück und stellt sie in all ihren Facetten vor. 2018 beendete Patrick ihre Motorsportkarriere mit dem 'Danica Double'. Sie bestritt die Daytona 500 und Indy 500 - Saisonhöhepunkte der NASCAR und IndyCar.

Danica Sue Patrick wurde am 25. März 1982 in Beloit, Wisconsin geboren. Aufgewachsen ist sie in Roscoe, Illinois. Während ihrer Highschool-Zeit war die 1,57 Meter große Patrick Cheerleader.
Foto: Sutton

Danica Sue Patrick wurde am 25. März 1982 in Beloit, Wisconsin geboren. Aufgewachsen ist sie in Roscoe, Illinois. Während ihrer Highschool-Zeit war die 1,57 Meter große Patrick Cheerleader.

Mit zehn Jahren begann Patrick, Kart zu fahren. Bereits mit zwölf Jahren setzte sie sich das Ziel, eines Tages die Indy 500 zu bestreiten. Dafür nahm sie Opfer in Kauf: Mit 16 Jahren verließ Patrick ihre Heimat, um in England in diversen Formelserien an den Start zu gehen.
Foto: Sutton

Mit zehn Jahren begann Patrick, Kart zu fahren. Bereits mit zwölf Jahren setzte sie sich das Ziel, eines Tages die Indy 500 zu bestreiten. Dafür nahm sie Opfer in Kauf: Mit 16 Jahren verließ Patrick ihre Heimat, um in England in diversen Formelserien an den Start zu gehen.

Mit ihren Leistungen in England machte Patrick auch in ihrer Heimat auf sich aufmerksam. Von 2002 bis 2004 ging sie in den USA in verschiedenen Formelserien an den Start und empfahl sich damit für die IndyCar.
Foto: Sutton

Mit ihren Leistungen in England machte Patrick auch in ihrer Heimat auf sich aufmerksam. Von 2002 bis 2004 ging sie in den USA in verschiedenen Formelserien an den Start und empfahl sich damit für die IndyCar.

Von 2005 bis 2011 fuhr Patrick in der höchsten Formelserie der USA. In diesen sieben Jahren bestritt sie 115 Rennen. Das Highlight: Der Sieg 2008 in Motegi. Insgesamt sieben Mal stand Patrick im Laufe ihrer IndyCar-Karriere auf dem Podium, drei Mal sicherte sie sich die Pole Position.
Foto: Sutton

Von 2005 bis 2011 fuhr Patrick in der höchsten Formelserie der USA. In diesen sieben Jahren bestritt sie 115 Rennen. Das Highlight: Der Sieg 2008 in Motegi. Insgesamt sieben Mal stand Patrick im Laufe ihrer IndyCar-Karriere auf dem Podium, drei Mal sicherte sie sich die Pole Position.

Patrick stand bei renommierten Teams unter Vertrag. 2005 und 2006 startete Patrick für Rahal Letterman Racing, das Team von Indy-500-Sieger Bobby Rahal und Talkmaster David Letterman.
Foto: Sutton

Patrick stand bei renommierten Teams unter Vertrag. 2005 und 2006 startete Patrick für Rahal Letterman Racing, das Team von Indy-500-Sieger Bobby Rahal und Talkmaster David Letterman.

Von 2007 bis 2011 fuhr sie für Andretti Autosport (damals noch Andretti Green Racing), dem Team von Ex-Formel-1-Pilot Michael Andretti.
Foto: IndyCar

Von 2007 bis 2011 fuhr sie für Andretti Autosport (damals noch Andretti Green Racing), dem Team von Ex-Formel-1-Pilot Michael Andretti.

2005 wurde Patrick sowohl in Bezug auf die Indy 500 als auch die gesamte IndyCar-Saison als 'Rookie of the year' ausgezeichnet. Außerdem wählten die IndyCar-Fans sie von 2005 bis 2010 zum 'Most Popular Driver'.
Foto: IndyCar

2005 wurde Patrick sowohl in Bezug auf die Indy 500 als auch die gesamte IndyCar-Saison als 'Rookie of the year' ausgezeichnet. Außerdem wählten die IndyCar-Fans sie von 2005 bis 2010 zum 'Most Popular Driver'.

Am Ende der IndyCar-Saisons 2008 und 2009 war Patrick als Gesamtsechste beziehungsweise -fünfte jeweils bester US-Pilot.
Foto: Sutton

Am Ende der IndyCar-Saisons 2008 und 2009 war Patrick als Gesamtsechste beziehungsweise -fünfte jeweils bester US-Pilot.

Patrick scheute nicht davor zurück, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Nach diversen Starts im Vorfeld ging sie ab dem Jahr 2013 Vollzeit in der NASCAR Cup Series an den Start. Sie pilotierte die Nummer 10 für Stewart-Haas Racing, das Team von Ex-NASCAR-Pilot Tony Stewart und Unternehmer Gene Haas.
Foto: NASCAR

Patrick scheute nicht davor zurück, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Nach diversen Starts im Vorfeld ging sie ab dem Jahr 2013 Vollzeit in der NASCAR Cup Series an den Start. Sie pilotierte die Nummer 10 für Stewart-Haas Racing, das Team von Ex-NASCAR-Pilot Tony Stewart und Unternehmer Gene Haas.

Bereits bei ihrem ersten Rennen in ihrer ersten vollen Saison sicherte sich Patrick bei den Daytona 500, dem Great American Race, die Pole Position. Es war der größte Erfolg in ihrer NASCAR-Karriere. In 191 Rennen fuhr sie sieben Mal in die Top-10.
Foto: NASCAR

Bereits bei ihrem ersten Rennen in ihrer ersten vollen Saison sicherte sich Patrick bei den Daytona 500, dem Great American Race, die Pole Position. Es war der größte Erfolg in ihrer NASCAR-Karriere. In 191 Rennen fuhr sie sieben Mal in die Top-10.

Patrick hatte im Laufe ihrer NASCAR-Karriere zahlreiche Unfälle. Der wohl heftigste ereignete sich 2016 in Talladega. In Folge einer Kettenreaktion mit mehreren Autos schlug sie heftig in die Streckenbegrenzung ein, blieb jedoch unverletzt.
Foto: NASCAR

Patrick hatte im Laufe ihrer NASCAR-Karriere zahlreiche Unfälle. Der wohl heftigste ereignete sich 2016 in Talladega. In Folge einer Kettenreaktion mit mehreren Autos schlug sie heftig in die Streckenbegrenzung ein, blieb jedoch unverletzt.

Patrick schreckte weder in der IndyCar, noch in der NASCAR vor Konfrontationen abseits der Strecke zurück. Das erfuhr unter anderem Ryan Briscoe bei den Indy 500 2008 und Denny Hamlin nach dem Budweiser Duel 2015.
Foto: NASCAR/youtube

Patrick schreckte weder in der IndyCar, noch in der NASCAR vor Konfrontationen abseits der Strecke zurück. Das erfuhr unter anderem Ryan Briscoe bei den Indy 500 2008 und Denny Hamlin nach dem Budweiser Duel 2015.

Strafen erhielt Patrick etwa wegen ihrer Rache-Aktion gegen David Gilliland in Martinsville 2015 und wegen ihrer Gesten gegenüber Kasey Kahne bei den Auto Club 400 2016.
Foto: NASCAR/Youtube

Strafen erhielt Patrick etwa wegen ihrer Rache-Aktion gegen David Gilliland in Martinsville 2015 und wegen ihrer Gesten gegenüber Kasey Kahne bei den Auto Club 400 2016.

Patrick wusste sich im von Männern dominierten Motorsport durchzusetzen und war in vielerlei Hinsicht eine Pionierin. Patrick hat unter anderem als erste Frau ein IndyCar-Rennen gewonnen, eine Pole Position in der NASCAR Cup Series erzielt und ein Rennen der NASCAR Cup Series unter grünen Flaggen angeführt.
Foto: NASCAR

Patrick wusste sich im von Männern dominierten Motorsport durchzusetzen und war in vielerlei Hinsicht eine Pionierin. Patrick hat unter anderem als erste Frau ein IndyCar-Rennen gewonnen, eine Pole Position in der NASCAR Cup Series erzielt und ein Rennen der NASCAR Cup Series unter grünen Flaggen angeführt.

Patrick startete nicht nur in der IndyCar und NASCAR, sondern absolvierte auch mehrere Starts bei den 24 Stunden von Daytona, dem größten Sportwagenrennen in den USA.
Foto: Sutton

Patrick startete nicht nur in der IndyCar und NASCAR, sondern absolvierte auch mehrere Starts bei den 24 Stunden von Daytona, dem größten Sportwagenrennen in den USA.

"Sie ist eine sehr talentierte Fahrerin. Sie hat die Fähigkeit, etwas zu tun, das 95 Prozent der Fahrer im Feld nicht tun können. Sie kann in der NASCAR bleiben, wenn sie möchte. Sie kann in die IndyCar zurückkehren. Sie kann Sportwagenrennen bestreiten. Sie ist sehr vielseitig", lobte Ex-NASCAR-Pilot Tony Stewart gegenüber NBC.
Foto: NASCAR

"Sie ist eine sehr talentierte Fahrerin. Sie hat die Fähigkeit, etwas zu tun, das 95 Prozent der Fahrer im Feld nicht tun können. Sie kann in der NASCAR bleiben, wenn sie möchte. Sie kann in die IndyCar zurückkehren. Sie kann Sportwagenrennen bestreiten. Sie ist sehr vielseitig", lobte Ex-NASCAR-Pilot Tony Stewart gegenüber NBC.

Auch in ihrem Leben abseits der Rennstrecken beweist Patrick Vielseitigkeit. Sie entwirft Sportkleidung, modelt, besitzt ein Weingut und veröffentlichte im Januar 2018 ihr Buch 'Pretty Intense'.
Foto: NASCAR

Auch in ihrem Leben abseits der Rennstrecken beweist Patrick Vielseitigkeit. Sie entwirft Sportkleidung, modelt, besitzt ein Weingut und veröffentlichte im Januar 2018 ihr Buch 'Pretty Intense'.

Patrick ist mit NFL-Quarterback Aaron Rodgers liiert. Zuvor war sie fünf Jahre lang mit NASCAR-Fahrer Ricky Stenhouse Junior zusammen. Im Dezember 2017 gab sie die Trennung bekannt. Vor ihrer Beziehung mit Stenhouse Junior war Patrick acht Jahre lang mit Physiotherapeut Paul Edward Hospenthal verheiratet.
Foto: NASCAR

Patrick ist mit NFL-Quarterback Aaron Rodgers liiert. Zuvor war sie fünf Jahre lang mit NASCAR-Fahrer Ricky Stenhouse Junior zusammen. Im Dezember 2017 gab sie die Trennung bekannt. Vor ihrer Beziehung mit Stenhouse Junior war Patrick acht Jahre lang mit Physiotherapeut Paul Edward Hospenthal verheiratet.