"Es war ein hartes Jahr bisher, viel härter, als ich erwartet hatte", erklärte Toni Elias auf der Vorevent-Pressekonferenz im Donington Park. "Es war schwierig, weil ich immer 120 Prozent geben musste, nur um dann Neunter oder Elfter zu werden. Und ich hatte deswegen auch viele Unfälle", schilderte der Spanier weiter, warum er dieses Jahr bisher nur wenig ordentliche Ergebnisse abliefern konnte. Aber laut seiner Meinung gibt es bereits Licht am Ende des Tunnels.
"Bei den letzten drei Rennen, nach dem Barcelona-Test, hat mein Team damit begonnen, sehr hart für mich zu arbeiten und wir haben etwas gefunden", resümierte der Honda-Pilot weiter. "In Assen konnte ich endlich damit beginnen, meine Ergebnisse zu verbessern. Auf dem Sachsenring hatte ich ein schwieriges Rennen, da ich aus der letzten Reihe startete, konnte aber trotzdem ein gutes Resultat holen. Das ist gut für mich und mein Team, da wir jetzt sehr viel zuversichtlicher sind und ich hoffe, dass wir so weiter machen können."
Donington selbst mag Elias. Aber er hat bei gewissen Punkten so seine Zweifel. "Das Wetter ist hier immer schwierig", erklärte er der versammelten Fachwelt. "Die Temperaturen sind hier immer sehr niedrig. Aber ich bin zuversichtlich. Ich hoffe, dass wir gute Arbeit abliefern können und dass auch das Motorrad gut funktionieren wird."
Über seine Zukunft und das Jahr 2010 kann der zehnfache Grand Prix-Sieger noch nichts sagen. "Ich weiß es nicht", gab er sich ratlos. "Ich warte noch. Ich konzentriere mich jetzt darauf meine Arbeit so zu erledigen, wie wir es zuletzt gemacht haben. Normalerweise habe ich aber noch nichts. Ich bin offen für alles. Wenn irgendjemand mich haben will, dann kommt her und sprecht mit mir!"

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