MotoGP

MotoGP - Jorge Lorenzo: Testfahrer-Job ist eine Möglichkeit

Jorge Lorenzo genießt aktuell seinen MotoGP-Ruhestand. Ein Comeback als Testfahrer kann sich der Spanier in Zukunft aber schon vorstellen.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzo hat der MotoGP erst vor ein paar Monaten den Rücken gekehrt und schon denkt der Spanier über ein mögliches Comeback nach. Natürlich nicht als aktiver Einsatzfahrer, aber zumindest einige Einsätze als Testfahrer für einen Hersteller könnte sich Lorenzo vorstellen.

Das verriet der MotoGP-Rentner kürzlich in einem Interview mit der spanischen 'Motosan.es'. Lorenzo wurde direkt auf die Möglichkeit, es seinem ehemaligen Rivalen Dani Pedrosa oder auch Casey Stoner gleichzutun und nach Beendigung seiner aktiven Zweirad-Karriere als Edel-Tester zu einem MotoGP-Team zu stoßen, angesprochen. Und der Mallorquiner hatte darauf eine klare Antwort: "Es ist eine der Möglichkeiten, die ich auf dem Tisch habe."

Die oberste Priorität in seinem neuen Lebensabschnitt hat für Lorenzo dennoch erst einmal seine Freizeit und nicht die Motorräder, wie er ebenfalls verriet: "Meine Freizeit mehr genießen zu können, war einer der Gründe, weshalb ich mich entschieden habe, zurückzutreten", so Lorenzo. "Im Moment möchte ich viel Zeit haben, um all die Dinge zu tun, die ich in den letzten 18 Jahren nicht machen konnte."

Dazu gehören vor allem ausgedehnte Urlaube, wie Lorenzo auf seinen Social-Media-Kanälen bereitwillig teilte. "Es wird sehr schwierig, die Motivation zu finden, etwas zu tun, dem man in seinem Leben schon so viel Zeit und Energie gewidmet hat", erklärt der ehemalige Honda-Pilot die Gründe für seinen Rücktritt weiter. "Ich war immer der Meinung, dass das Leben kurz ist und sich nicht nur um Motorräder dreht."

Deshalb ist Lorenzo froh, sich nach all den Jahren als MotoGP-Pilot endlich mal keine Sorgen machen zu müssen. "Jetzt habe ich die Chance, alles was ich erreicht habe zu genießen, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich für das nächste Rennen fit sein werde oder welche Reifen ich benutzen muss, um die beste Rundenzeit zu fahren", freut sich der Spanier.

Ganz kann er das Rennfahrer-Gen in sich dann aber doch nicht hinter sich lassen: "Wenn man mir ein Projekt anbietet, dass nicht zu viel Zeit erfordert, werde ich es mir hoffentlich wenigstens ansehen", so Lorenzo.


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