MotoGP immer noch erste Option - Deal zwischen Aprilia und PBM rückt näher
Michael Laverty testete für Paul Bird Motorsport in Spanien ein Kawasaki-Superbike, bestreitet aber einen Ausstieg des Teams aus der MotoGP.
Markus Zörweg
Markus ZörwegRessortleiter | Motorrad
Mit der überragenden MSM-Motorradgang hält Markus den Laden bei MotoGP, WSBK & Co. am Laufen. Irritiert gerne mit österreichischem Akzent.MEHR
2013 sammelte Laverty bereits erste Erfahrungen auf der ART, Foto: Bridgestone
Paul Bird Motorsport testete im südspanischen Cartagena das Kawasaki-Superbike, das man nächstes Jahr in der BSB einsetzen wird. Neben Shane Byrne und Stuart Easton testete auch PBM-MotoGP-Pilot Michael Laverty. Seine Anwesenheit befeuerte erneut Gerüchte, wonach Paul Bird Motorsport aus der MotoGP aussteigen könne. Laverty winkt allerdings ab: "Es geht einfach nur darum in Übung zu bleiben und ein schnelles Motorrad zu fahren."
Laut Laverty soll es in den Verhandlungen zwischen Paul Bird Motorsport und Aprilia für nächste Saison stetige Fortschritte geben, nachdem PBM Aprilia vergangene Woche ein Angebot unterbreitet hatte. Der 32-Jährige rechnet in den nächsten Wochen mit einer Entscheidung über die Zukunft des Rennstalls.
In der abgelaufenen Saison ging Paul Bird Motorsport mit einer ART-Maschine von Aprilia und dem in Eigenregie entwickelten PBM-Bike an den Start. Aprilia ist seinerseits nach dem Wechsel von Aspar und Cardion AB Motoracing auf die Production-Racer von Honda auf der Suche nach Abnehmern für ihre MotoGP-Maschinen.
diese MotoGP Nachricht