Colin Edwards hatte nach dem ersten Tag in Sepang kaum etwas zu meckern. Seine Maschine fühlte sich sofort gut an und er konnte gute Zeiten hinlegen, weswegen er mit Platz sechs auch äußerst zufrieden war. "Wir fuhren die Maschine ziemlich genau mit dem gleichen Setup wie am Ende des zweiten Tests im Februar und sie fühlte sich toll an. Das zeigt, dass zwei Tests hier und viele Runden in der großen Hitze funktionieren, denn wir haben ein paar kleine Änderungen probiert, kamen aber wieder in etwa zur Test-Abstimmung zurück", sagte der Texaner.
Für ihn war es vor allem wichtig, Vertrauen in die Front zu haben und die war gleich von Beginn an sehr gut. Deswegen arbeitete er hauptsächlich daran, den Grip am Heck zu verbessern. "Wenn man ein Setup findet, bei dem der Hinterreifen Fahrt aufbaut und sich nicht durchdreht, kann man ein gutes Rennen haben. Der Strecke fehlt es im Vergleich zum Test noch an Gummi, aber ansonsten fühlt es sich gut an", meinte Edwards.
Die wie immer hohen Temperaturen machten ihm nach eigener Aussage nichts aus, wobei er das auf seine Herkunft zurückführte. "Ich komme aus Texas, also lebe ich mit so einer Hitze und Luftfeuchtigkeit und bin ziemlich gewöhnt daran", erklärte er. Dennoch hat ihm Sepang noch nie so gelegen, wobei er nach seinem guten Freitag glaubte, dass sich das ändern könnte. "Auch wenn ich hier schon Millionen von Runden gefahren bin, war ich nie besser als Achter. Doch nach einem Start wie heute bin ich zuversichtlich, dass ich viel mehr als das schaffen kann."

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