Das erste Training in Assen der MotoGP war das erste und einzige, was die Fahrer am ersten Tag in den Niederlanden erlebten. Für Casey Stoner sprang am Ende ein dritter Platz heraus. Er freute sich aber, dass sie viele Daten sammeln konnten, weil er noch nicht so viel Erfahrung mit der Honda im Nassen hat. "Die Session am Morgen war gut", sagte der Australier. "Wir haben daran gearbeitet, ein generelles Setup zu finden. Wir versuchten außerdem mehr Hitze in die Reifenflanke zu bekommen. Leider hatten wir im letzten Versuch nicht die Möglichkeit genügend Runden zu fahren und die Reifen richtig warm zu bekommen, deshalb konnten keine wirkliche Verbesserung feststellen. Wir wollten dann im zweiten Training noch mehr probieren, aber leider wurde es abgesagt", schloss Stoner ab.

Andrea Dovizioso war ebenfalls mit dem ersten Training zufrieden, denn er hatte direkt ein besseres Gefühl. Besonders in seinem zweiten Run hatte er mehr Grip. Aber auch ihm kam die Absage des zweiten Trainings dazwischen, um noch mehr Veränderungen zu testen. "Wir hatten auf dem Plan, dass wir weitere Veränderungen am Nachmittag testen. Wir wollten den Rückstand auf die Spitze noch etwas verringern. Heute war aber gut, denn wir sind gut gefahren, ohne unnötige Risiken einzugehen. Es ist eine Schande, dass wir am Nachmittag nicht auf die Strecke konnten, aber das dritte Training wird länger. Je nach dem wie das Wetter ist, werden wir dort weitermachen, wo wir heute aufgehört haben", sagte Dovizioso.

Aoyama noch aufgeregt

Hiroshi Aoyama ersetzt den verletzten Dani Pedrosa im Werksteam von Honda, was dazu führte, dass er noch mit etwas Aufregung in das erste Training ging. "Ich war etwas nervös, weil es meine erste Ausfahrt auf dem Werksmotorrad war und weil ich im letzten Jahr wegen meiner Verletzung das Rennen verpasste", sagte der Japaner. "Leider konnte ich wegen des Regens nicht das Motorrad mit meinem vergleichen, aber ich hatte von Anfang an kein schlechtes Gefühl. Es fühlt sich etwas weicher an als meines, aber ich kann nicht viel darüber sagen. Ich brauche einfach noch ein paar mehr Runden. Leider wurde die Nachmittagssession abgesagt, dafür haben wir morgen eine längere, was gut ist." Sein Plan für den heutigen Tag war es weniger auf Zeitenjagd zu gehen, als sich ans Motorrad zu gewöhnen. Auch für den zweiten Tag in Assen will er so fortfahren. "Wir werden weniger Einstellungen vornehmen, um das Bike an mich anzupassen. So werden wir auch morgen weiter machen und ich hoffe, dass ich mein Gefühl verbessern kann, um schneller zu fahren."