MotoE

Ferrari holt MotoE-Titel 2019 in Valencia, Granado gewinnt

Matteo Ferrari sichert sich in Valencia den ersten Titel in der Geschichte der MotoE. Bradley Smith verliert den Sieg in der letzten Runde.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Der erste Titelträger in der Geschichte des MotoE-Weltcups heißt Matteo Ferrari. Der Italiener fährt beim Finale in Valencia den fünften Platz nach Hause und holt sich so die nötigen Punkte. Titelkonkurrent Bradley Smith muss sich im Kampf um den Sieg in der letzten Runde geschlagen geben.

MotoE Valencia 2019, Lauf 2: Die Schlüsselszene

Smith kämpft in der letzten Runde des Rennens Rad an Rad gegen Eric Granado. Der Brasilianer greift ihn in Kurve 8 erfolgreich an. Danach versucht sich Smith mehrmals an einem Konter, scheitert dabei aber immer wieder. Auch ein Angriff in der allerletzten Kurve des Rennens schlägt fehl.

MotoE Valencia 2019, Lauf 2: Der Rennfilm

Start: Smith holt sich den Holeshot, er führt das Feld vor Granado und Ferrari an.

1. Runde: Simeon und Hook crashen in Turn 4 ins Aus, Canepa stürzt dort ebenfalls. Ferrari schnappt sich Granado in Kurve 6. Der Brasilianer kontert in Turn 8.

2. Runde: Smith kommt mit einer Sekunde Vorsprung aus der zweiten Runde zurück. Granado fährt die schnellste Runde hat sich um 0,8 Sekunden von Ferrari abgesetzt.

3. Runde: De Angelis überholt Ferrari in Kurve 2 und ist damit Dritter. De Angelis gibt den Platz nach einem Fehler nochmal kurz ab, holt ihn sich aber gleich wieder.

4. Runde: Ferrari verliert nach einem Fehler in Kurve 2 den vierten Platz an Garzo. Garzo schnappt sich in Kurve 8 auch De Angelis.

5. Runde: Granado hat Smith eingeholt. Beide liegen nun ziemlich genau vier Sekunden vor den Verfolgern.

7. und letzte Runde: Granado quetscht sich in Kurve 8 an Smith vorbei. Der Brite kontert in Kurve 10, geht dann aber am Ausgang weit. Smiths Angriff misslingt auch in der letzten Kurve.

Ziel: Granado gewinnt vor Smith, Garzo, De Angelis und Ferrari. Dem Italiener reicht Rang fünf zum Titelgewinn. Di Meglio, Gibernau, Casadei, Terol und Raffin komplettieren die Top-10.


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