Moto3

Romano Fenati fährt zur Pole Position in Silverstone

Romano Fenati ist Polesetter in Silverstone. Der Italiener setzte sich auf der letzten Runde gegen die Konkurrenz durch. Philipp Öttl wurde 14.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Qualifying-Time in Silverstone: Bei bewölktem Himmel, aber ohne Regen gingen die Moto3-Piloten in Großbritannien auf Pole-Jagd. Romano Fenati konnte die Schlacht für sich entscheiden, während Joan Mir und Gabriel Rodrigo ein knappes Nachsehen hatten und in Reihe eins landeten. Philipp Öttl wurde 14.

Die Platzierungen: Früh in der Session setzte sich Gabriel Rodrigo auf die vorläufige Pole, aber Silverstone-Experte Bo Bendsneyder legte schnell nach und holte sich mit einer 2:13.389 durch. Bis ein Fahrer diese Zeit unterbieten konnte, dauerte es eine Weile. Es war Nicolo Bulega, der den Niederländer vorübergehend verdrängte. Dann wurde Bendsneyder auch noch seine Rundenzeit gestrichen, da er die Streckenbegrenzung übertreten hatte. Damit musste er sich von Platz neun wieder nach vorn arbeiten.

Zwischenzeitlich reichte es für Bendsneyder sogar wieder für den vierten Platz, auf der letzten Runde setzte sich ein Großteil der Konkurrenz allerdings durch. Fenati holte die Pole vor Mir und Rodrigo in der ersten Reihe, die zweite Reihe besteht aus John McPhee, Niccolo Antonelli und Andrea Migno. Bendsneyder selbst wurde Siebter, Philipp Öttl 14.

Die Zwischenfälle: Bendsneyder und Aron Canet kamen sich mitten in der Session im Kampf ein bisschen zu nahe - als Resultat mussten beide weit gehen. Glücklicherweise blieben beide Piloten auf ihren Motorrädern sitzen.

Das Wetter: Der Himmel über Silverstone blieb für das Qualifying der Moto3 noch wolkenverhangen, aber trocken. Die Temperaturen lagen bei 21 Grad.

Die Analyse: Silverstone und Bendsneyder: Das passt einfach. Der Niederländer war bereits im Rennen des Vorjahres auf Siegkurs, steckte aber für Teamkollege Brad Binder zurück, der zu diesem Zeitpunkt um die Moto3-Krone kämpfte. Seine Stärke in Silverstone hat Bendsneyder aber auch ein Jahr später nicht verloren. Trotzdem reichte es am Ende nur für einen siebten Platz, die Konkurrenz schlug ihn auf der letzten Runde.


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