Moto3 - Aller Anfang ist schwer

Kiefer-Fahrer auf der Suche nach der Ideallinie

Bereits am ersten Trainingstag zeigte sich, dass das Rennwochenende in Malaysia eine schwere Aufgabe für Luca Grünwald und Gabriel Ramos werden wird.

Motorsport-Magazin.com - Luca Grünwald und Gabriel Ramos belegen nach dem ersten Trainingstag zum 17. Lauf der Motorrad-Weltmeisterschaft der Moto3-Klasse in Sepang die Positionen 31 und 34. Zu den schon generell nicht gerade leichten Bedingungen im tropischen Malaysia kam bei Luca Grünwald im zweiten Training auch noch ein Sturz dazu. Dieser verlief zwar glücklicherweise ohne Verletzung, aber trotzdem verlor er dabei sehr viel Zeit die ihm beim Lernen der Strecke fehlte. Deshalb konnte er am Nachmittag auch seine Rundenzeit aus dem ersten Training nicht verbessern.

Dieser dumme Crash am Nachmittag hat die zweite Session komplett ruiniert.
Luca Grünwald

"Es ist mehr als ärgerlich, denn dieser dumme Crash am Nachmittag hat die zweite Session komplett ruiniert. Es war überhaupt ein ganz komischer Zwischenfall. In dieser Kurve hatte ich am Vormittag schon mehrere Rutscher auf den Kerbs, und zwar immer an der gleichen Stelle. Ich weiß nicht warum, aber jedenfalls bin ich dann zum Zeitpunkt des Unfalls um die Spur weiter rausgetragen worden, bin aber immer noch auf den Randsteinen gefahren, und urplötzlich ist das Hinterrad weggerutscht. Ich hatte absolut keine Chance das Motorrad abzufangen. Im Prinzip war alles harmlos, aber danach hatte sich das Motorrad nicht gleich starten lassen und bis ich endlich in der Box war, ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen", beschreibt Grünwald den Vorfall.

Gabriel Ramos blieb auf dem Motorrad sitzen, hatte aber ebenfalls mit der Strecke zu kämpfen. Die Tatsache, dass die Strecke sehr breit ist macht es den Fahrern sehr schwer die richtig schnelle Ideallinie zu finden: "Dieser Circuit hat es wirklich in sich, obwohl es eine sehr schöne Piste ist. Die Strecke ist schon wegen ihrer Breite unglaublich schwer erlernen und dann kommt noch die Länge mit über fünf Kilometern dazu. Das Vormittagstraining habe ich daher fast ausschließlich zum Einprägen des Streckenverlaufs genutzt und in FP2 ist es daher gleich um vieles besser gelaufen. Mein Gefühl für das Motorrad und die Bedingungen ist soweit schon recht gut. Ich bin daher mit meiner heutigen Rundenzeit einverstanden."


Weitere Inhalte:
nach 18 von 18 Rennen
Wir suchen Mitarbeiter