Moto3

Spitzenduo in eigener Liga - Salom fährt Bestzeit vor Vinales

Luis Salom fuhr die erste Bestzeit des Moto3-Wochenendes in Silverstone. Maverick Vinales konnte als einziger Pilot einigermaßen mithalten.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Wie auch in der Weltmeisterschaft lag Luis Salom im ersten Moto3-Training von Silverstone voran. Sein erster Verfolger in der WM kam ihm auch in dieser Session am nähesten, Maverick Vinales verlor nur rund zwei Zehntel, während der Rest des Feldes mehr als eine Sekunde hinter dem angeschlagenen Salom zurücklag.

Die Platzierungen: Luis Salom markierte in seinem letzten Umlauf noch eine Zeit von 2:15.911 Minuten und war so um 0,201 Sekunden schneller als Maverick Vinales. Jonas Folger sprengte als Dritter die spanische Armada, verlor aber bereits mehr als 1,1 Sekunden auf Salom. Alex Rins und Alex Marquez kamen auf die Plätze vier und fünf. Niccolo Antonelli wurde als Sechster bester Honda-Pilot und Miguel Oliveira war auf Rang sieben schnellster Mahindra-Fahrer. Alexis Masbou wurde Achter vor Lorenzo Baldassarri. Philipp Öttl zeigte mit Position zehn eine ausgezeichnete Trainingsleistung. Auch Wildcard-Pilot Luca dürfte mit Platz 25 durchaus zufrieden sein. Die Kiefer-Racing-Piloten Florian Alt und Toni Finsterbusch kamen nur auf die Ränge 33 und 34.

Die Zwischenfälle: Zahlreichen Piloten, wie zum Beispiel Jonas Folger, wurden ihre schnellsten Runden aberkannt, da sie in der Zielkurve die Strecke verlassen hatten. Stürze oder Defekte gab es hingegen keine zu verzeichnen.

Das Wetter: Auch wenn es am Freitag zum ersten Training der Moto3-Klasse in Silverstone trocken blieb, war es doch ein typisch britischer Morgen mit bedecktem Himmel und Temperaturen von 17 Grad außen und 21 auf der Strecke. Zum Ende der Session blinzelte sogar die Sonne etwas durch.

Die Analyse: Luis Salom und Maverick Vinales fuhren im ersten Training in einer eigenen Liga. Auch wenn die erste Session des Wochenendes meist nicht allzu aussagekräftig ist, sollten sich die weiteren Spitzenpiloten doch ranhalten um nicht den Anschluss an das Duo zu verlieren.


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