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Moto3

Endlich geht es los… - Premiere für Kiefer Racing-Piloten in Katar

Am Wochenende beginnt die Motorrad-WM. Für Kiefer Racing-Fahrer Florian Alt und Toni Finsterbusch finden dabei Premieren in verschiedener Hinsicht statt.

Motorsport-Magazin.com - Kiefer Racing geht erstmals in der im zweiten Jahr bestehenden Moto3 Klasse an den Start. Jetzt auch wieder mit zwei Fahrern, was es in der Moto2 und in der damaligen 250ccm Klasse schon gab, aber komplett mit beiden Fahrern in der kleinen Klasse ist neu. Für Florian Alt beginnt ein neues Zeitalter, das eines permanenten WM-Piloten. Auch die sogenannten Überseerennen sind für den 16-Jährigen etwas Neues.

Für mich sind die ersten Rennen hauptsächlich dazu da, dass ich ein erstes Gefühl für das Setup bekomme und möglichst viel lerne
Florian Alt

Er fuhr seine Rennen bisher lediglich in Europa, dort aber überaus erfolgreich. Als letztjähriger Deutscher Meister der 125ccm Klasse und Gewinner des Red Bull Rookies Cup im Rahmen der MotoGP hat er wenigstens schon etwas internationale Lorbeeren gesammelt. "Für mich ist es das erste Rennen in der Weltmeisterschaft und ich werde sicher nichts überhasten. Für mich ist es eine neue Strecke, was mir generell keine Schwierigkeiten macht, denn neue Strecken kann ich eigentlich sehr gut lernen. Für mich sind die ersten Rennen hauptsächlich dazu da, dass ich ein erstes Gefühl für das Setup bekomme und möglichst viel lerne."

Toni Finsterbusch ist gegenüber Florian schon ein "alter Hase". Für den 19-Jährigen ist es bereits seine zweite Saison in der Moto3 Weltmeisterschaft. Allerdings kann auch er mit eine Neuheit vorweisen. Es ist sein erstes Jahr auf einer Moto3 Maschine der Marke Kalex-KTM, auf der er sich seit dem ersten Meter bei den Vorsaisontests sehr wohl fühlte. "Bei den Tests lag ich bisher immer irgendwo um den 15. Platz herum. Obwohl mir Katar im letzten Jahr gar nicht gelegen hat, möchte ich versuchen in die Top-20 zu fahren. Mit den guten Vorsaisontests und so wie ich mich in dem neuen Team wohlfühle, müsste es auch zu schaffen sein."

Obwohl mir Katar im letzten Jahr gar nicht gelegen hat, möchte ich versuchen in die Top-20 zu fahren.
Toni Finsterbusch

Das an diversen Positionen erweiterte Team ist guten Mutes und zuversichtlich einen guten Saisonstart hinzulegen. Jochen Kiefer, Cheftechniker: "Ich glaube nach der Testerei sind wir jetzt alle froh, dass es endlich losgeht. Wir haben uns ausgiebig auf die Saison vorbereitet und daher sehe ich dem Rennen in Katar gelassen entgegen. Bei unseren Fahrern denke ich, ist das nicht anders. Besondere Ziele haben wir uns im Moment noch nicht gesetzt."


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