Pünktlich als die Achtelliterklasse ausrückte, zogen dunkle Wolken auf, um nach kurzer Zeit ihre Schleusen zu öffnen. Sandro Cortese blieben real nur vier Runden, in denen er mit der sechstschnellsten Zeit gemessen wurde. Danach begannen die Regenschauer so stark zu werden, dass für den Racing Team Germany Piloten keine Zeitenverbesserung mehr möglich war.

Auf Startplatz sechs teilt er sich die zweite Reihe mit WM-Leader Nicolas Terol auf fünf und Efren Vazquez auf vier. Trotz kurzem Qualifying, hat das Team bereits morgens im dritten Freien Training (Platz vier) ein gutes Setup finden können und ist bereit für ein spannendes Rennen auf dem Mugello Circuit.

"Viel Zeit blieb uns heute nicht, um noch mehr Dinge auszuprobieren. Aber wir haben dennoch ein gutes Rennsetup gefunden. Ich bin sehr zuversichtlich für morgen, denn von Startplatz sechs kann man immer noch ein gutes Rennen machen", fasste Cortese zusammen

Cheftechniker Jürgen Lingg erklärte: "Das Qualifying war sehr kurz. Nach fünf Minuten hat es bereits angefangen zu regnen. Das ist schade, weil wir noch etwas probieren wollten. Aber Startplatz sechs ist immer noch die zweite Startreihe, von daher können wir zufrieden sein." Teamchef Dirk Heidolf ergänzte: "Das war etwas unglücklich heute, vor allem weil Sandro auch noch in der Box war kurz bevor es richtig angefangen hatte zu regnen. Aber wir müssen dennoch nicht nervös werden, denn Sandro hat in den Freien Trainings gezeigt, dass er mit den schnellen Jungs mithalten kann. Soweit sind wir also happy und das kann ein gutes Rennen werden."