Moto2

Moto2-Zukunft von Cortese und Aegerter in Gefahr? Das sagt KTM

Hiobsbotschaft für die Moto2-Asse Sandro Cortese und Dominique Aegerter: Platzt der Deal für 2018 doch noch? Das sagt KTM zu den Gerüchten.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Die sportliche Zukunft der Moto2-Fahrer Sandro Cortese und Dominique Aegerter im deutschen Kiefer Racing Team gerät kurz vor den Weihnachtsfeiertagen ins Wanken. Eigentlich sollte der Rennstall vom britischen Investor David Pickworth übernommen werden und KTM die Motorräder für die WM-Saison 2018 liefern.

Wie die Speedweek berichtet, soll KTM am Mittwoch aber diesen Vertrag annulliert haben und das Team ohne Bikes dastehen. Motorsport-Magazin.com erkundigte sich bei KTM, wo man das Gerücht zwar nicht dementieren wollte, aber keinesfalls vom endgültigen Aus des Kiefer Teams und der sportlichen Zukunft von Cortese und Aegerter sprechen wollte.

"Ein Fünkchen Wahrheit steckt in diesem Gerücht schon drin. Aber wir alle haben Interesse daran, diesen Deal doch noch in trockene Tücher zu bringen. Nicht zuletzt wegen der beiden Fahrer", versicherte uns Moto2-Projektleiter Reinhard Mandl am Telefon.

KTM sucht nach einer Lösung

Weshalb der Vertrag in seiner aktuellen Form noch keine finale Gültigkeit hat, wollte KTM nicht beantworten: "Es geht um vertragliche Details, über die wir natürlich keine exakte Auskunft geben können." Von fehlenden Bankgarantien ist die Rede, was bislang aber niemand bestätigen kann.

Das Kiefer-Team musste am MotoGP-Wochenende in Sepang einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, als Teamchef Stefan Kiefer in seinem Hotel überraschend verstarb. Bruder Jochen - bislang nur für den technischen Belangen des Rennstalls zuständig - musste übernehmen. Pickworth wurde wenig später als der große Retter präsentiert.

Nun könnte das Projekt doch noch scheitern und Cortese und Aegerter doch noch auf der Straße stehen. KTM bemüht sich jedenfalls um eine rasche Lösung. "Aber die Zeit drängt, daher sollten wir möglichst bald eine Einigung erzielen", erklärt Mandl gegenüber Motorsport-Magazin.com.


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