Moto2

Moto2 Aragon 2017: Farce im Qualifying - Oliveira auf Pole

Im Moto2-Qualifying in Aragon verliert Miguel Oliveira nachträglich seine Pole Positon, bekommt sie dann aber wieder. So lief die Farce:
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Miguel Oliveira fuhr im Moto2-Qualifying in Aragon die schnellste Rundenzeit. Da ihm diese nachträglich aber gestrichen wurde, erbte Mattia Pasini die Pole Position. Als Oliveira schon wieder aus dem Parc ferme abgezogen war, gab die Rennleitung dem Portugiesen P1 wieder zurück. Tom Lüthi startet am Sonntag drei Ränge hinter seinem WM-Rivalen Franco Morbidelli, Marcel Schrötter und Sandro Cortese zeigten ein starkes Qualifying.

Die Positionen: Alex Marquez führte bei Halbzeit des Qualifyings vor Franco Morbidelli. Doch die Zeit des Spaniers hielt nicht bis zum Ende. Drei Minuten vor Schluss setzte sich zunächst Miguel Oliveira auf seiner KTM an die Spitze, dahinter schob sich Mattia Pasini auf Platz 2. Oliveiras Rundenzeit wurde allerdings wegen Verletzung der Track Limits in Kurve 15 nachträglich gestrichen. Somit erbte Pasini die Pole Position. Marquez und Morbidelli erbten die Startplätze 2 und 3, während Oliveira auf Rang 9 zurück musste.

Die Positionen in der zweiten Reihe gingen an Simone Corsi, Jorge Navarro und Tom Lüthi. Marcel Schrötter und Sandro Cortese gehen am Sonntag aus der dritten Reihe ins Rennen, Dominique Aegerter landete auf dem 11. Rang.

Die Farce: Oliveira hatte sich schon stocksauer aus dem Parc ferme zurückgezogen und Pasini feierte, als die Rennleitung bekanntgab, dass die Verletzung der Track Limits nicht auf seiner schnellsten Runde stattgefunden hatte. Somit erfuhr der Portugiese erst in seiner Box, dass ihm die Pole Position nun doch wieder gehört. Lüthi Schrötter und Cortese verloren nachträglich somit wieder einen Rang und bilden gemeinsam die dritte Startreihe am Sonntag.

Unfälle und Defekte: Mattia Pasini sorgte für einige Aufregung. Zunächst legte er sich nach einem Missverständnis mit Sandro Cortese in der Boxengasse mit dem Deutschen an. Kurz vor Schluss konnte er nur knapp einen Sturz verhindern, nachdem er das Hinterrad von Edgar Pons touchierte.

Das Wetter: Bei 26 Grad Außentemperatur heizte die Sone den Asphalt auf 40 Grad Celsius auf.


Weitere Inhalte:
nach 18 von 18 Rennen
Wir suchen Mitarbeiter