Moto2 - Kiefer Racing stellt 2017er-Team vor

Neue Herausforderung für Aegerter und Kent

Kiefer Racing präsentierte am Wochenende am Nürburgring sein Moto2-Team mit Dominique Aegerter und Danny Kent.
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Motorsport-Magazin.com - Alles neu bei Kiefer Racing! Nachdem man sich von Titelsponsor Leopard abgenabelt hat wurde der der deutsche Moto2-Rennstall vollkommen umgekrempelt. Man wechselt von Kalex- auf Suter-Chassis, konnte mit dem schwedischen Recycling-Unternehmen einen neuen Geldgeber finden und verpflichtete mit Dominique Aegerter einen schlagkräftigen Ersatz für den zu KTM abgewanderten Miguel Oliveira. Lediglich Danny Kent blieb als Konstante im Team.

Kiefer Racing wird in einer Woche mit einem ersten zweitägigen Test in Valencia die Saisonvorbereitungen auf der Strecke beginnen. Es folgen zwei weitere private Testfahrten in Jerez de la Frontera (22./23. und 27./28. Februar), um bestens gerüstet den ersten offiziellen Test Anfang März in Jerez zu bestehen.

Neue Bikes für Kent und Aegerter: (03:04 Min.)

Dass das mit dem neuen Material nicht ganz einfach sein wird, weiß Danny Kent. "Diese Saison wird eine neue Herausforderung für mich sein, obwohl ich in diesem Team eigentlich schon zum Inventar gehöre", überlegt er. " Der Wechsel zu Suter motiviert mich aber auch zusätzlich. Wir hatten mit diesem Material bereits einen zweitägigen Test im vergangenen November in Jerez, der sehr vielversprechend verlief. Von Beginn an hatte ich ein gutes Gefühl mit diesem Motorrad und bei Suter hat man in den Wintermonaten bestimmt hart gearbeitet, um uns für diese Saison ein starkes Paket zur Verfügung zu stellen."

Die Suter ist mein Baby.
Dominique Aegerter

Für Kents Neo-Teamkollegen Dominique Aegerter ist die Suter kein Neuland. Er holte damit seinen bisher einzigen Grand-Prix-Sieg. "Die Suter ist mein Baby, ich freue mich wirklich wieder mit dieser Rennmaschine fahren zu können. In einer Woche geht es zum ersten Mal in diesem Jahr auf die Rennstrecke und nach vielen Trainings in den Wintermonaten mit allen Arten von Motorrädern bin ich froh, endlich wieder mit meiner Rennmaschine arbeiten zu können", so der routinierte Schweizer.


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