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Moto2

Zwei Eidgenossen dank Regenschauer aus Startreihe eins in Assen - Wettergott sichert Lüthi die Pole Position

Einsetzender Regen in Assen bescherte Tom Lüthi die Moto2-Pole, auch Dominique Aegerter schaffte es in die erste Startreihe.
von Andrea Blendl

Motorsport-Magazin.com - Wetterkapriolen beherrschten das Qualifying der Moto2 in Assen. Zu Beginn der Session trocknete die Ideallinie nach einem kleinen Schauer auf, doch zur Halbzeit begann es wieder zu regnen. Der große Profiteur war Tom Lüthi, der kurz vor dem Schauer die schnellste Zeit auf beinahe trockener Strecke hinlegte und somit von Pole startet.

Die Platzierungen: Auf auftrocknender Strecke purzelten schnell die Zeiten. Zur Halbzeit gelang Lüthi eine 1:37.954 und er setzte sich damit an die Spitze, wenig später begann es wieder zu regnen. Die Fahrer gingen an die Boxen und es hieß abwarten, während der Regen erst einmal stärker wurde.

Der Regen allerdings ließ nicht mehr nach, so dass die Fahrer die verbleibende Trainingszeit nutzten, um ihr Regensetup zu verfeinern. Seine Rundenzeit aber konnte kein Fahrer mehr verbessern, so dass Lüthi die Pole blieb. Neben ihm aus Reihe eins starten Zarco und Aegerter. In Reihe zwei schafften es Lowes, Morbidelli und Nakagami. Cortese fuhr auf Startplatz sieben, ebenfalls aus der dritten Reihe starten Rins und Folger. In der vierten Reihe stehen Baldassarri, Oliveira und Pasini. Die Startplätze der restlichen deutschsprachigen Fahrer: Schrötter auf 17, Mulhauser auf 22 und Raffin auf 23.

Die Zwischenfälle: Eine Schrecksekunde hatte Alex Marquez zur Qualifying-Halbzeit. In Turn 9 konnte er einen Highsider gerade noch abfangen. Nach Trainingsende stürzte Remy Gardener in Turn 15, blieb aber unverletzt.

Das Wetter: Schwierigste Wetterbedingungen herrschten zum Moto2-Qualifying in Assen: Bei kühlen Temperaturen von 17 Grad an der Luft und 22 Grad auf dem Asphalt trocknete die Strecke nach einem Regenschauer langsam auf. Zur Halbzeit aber wurden wieder Regenflaggen geschwenkt, die Ideallinie wurde wieder feuchter.

Die Analyse: Erneut war in diesem Qualifying das Wetter der entscheidende Faktor. Auf auftrocknender Strecke setzte Lüthi gerade rechtzeitig seine schnellste Runde, ehe die Verhältnisse wieder schlechter wurden. Ob es im Rennen trocken bleibt, steht noch in den Sternen.


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