IndyCar

Webber plädiert für geschlossene Cockpits - Wilson beerdigt

Hunderte Trauergäste haben am Donnerstag vom verstorbenen Rennfahrer Justin Wilson Abschied genommen.
von Matthias Schwerdtfeger

Motorsport-Magazin.com - In einem Dorf bei Silverstone ist am Donnerstag der tödlich verunglückte britische IndyCar-Fahrer Justin Wilson beerdigt worden. Unter anderem Mark Webber war unter den vielen Hundert Trauergästen. Ex-Formel-1-Fahrer Jonathan Palmer sagte, dass der 37-Jährige bei etwas gestorben sei, dass er geliebt habe.

Justin Wilson starb mit nur 37 Jahren - Foto: IndyCar

Wilson war Ende August 2015 bei einem Rennen im US-Bundesstaat Pennsylvania von einem umherfliegenden Fahrzeugteil eines Konkurrenten am Kopf getroffen und so schwer verletzt worden, dass er am Tag danach starb. Er war auch für Minardi in der Formel 1 unterwegs. Die aktuellen Fahrer der Königsklasse hatten beim Italien GP in Monza eine Schweigeminute für den Piloten eingelegt.

"Er war ein guter Gegner, ein harter Konkurrent. Außerhalb des Autos war er dagegen ein warmer und großzügiger Charakter. Er hat sich immer um andere gesorgt", so Webber am Rande der Trauerfeier. Wilsons Unfall hat die Debatte um geschlossene Cockpits im Motorsport, die bereits nach dem Tod von Jules Bianchi wieder aufgeflammt war, neu befeuert. Webber erklärte, er befürworte einen solchen Schritt.


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