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IMSA Daytona 2020: Mazda-Doppelsieg, Corvette feiert Jubiläum

Nach Wetter-Verzögerung feierte Mazda beim IMSA-Comeback 2020 in Daytona einen Doppelsieg. Corvette erreicht in der GTLM-Klasse einen Meilenstein.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Mit dem WeatherTech 240 auf dem Daytona International Speedway feierte die IMSA-Serie ihren Restart in die Saison 2020. Beim Rennen über die Distanz von 2:40 Stunden gehörten dem Wetter, Mazda und Corvette die Schlagzeilen.

Mazda gelang dabei auf abtrocknender sogar ein Doppelsieg in der Prototypen-Klasse DPi. Zuvor musste der Start wegen eines Gewitters um 45 Minuten nach hinten verlegt werden. Als das Rennen gestartet werden konnte, waren die Pole-Setter im Penske-Acura #7 (Taylor / Castroneves) wegen eines frühen Stopps schnell nicht mehr bei der Musik.

Stattdessen fighteten beide Mazdas zusammen mit dem AX-Cadillac #31 (Derani / Chaves) um den Sieg. Die #55 (Bomarito / Tincknell) übernahm gegen Halbzeit des Rennens die Führung, gut eine Stunde vor Schluss kassierte auch das Schwesterauto #77 (Jarvis / Nunez) den Top-Cadillac. Am Ende hatte die #55 rund zehn Sekunden Vorsprung. Dritter wurde am Ende dank eines starken Finishs noch der JDC-Cadillac #5 (Barbosa / Bourdais).

Corvette in Daytona mit 100. IMSA-Sieg

Corvette durfte in der GTLM-Klasse ein ganz besonderes Jubiläum bejubeln: Durch den Erfolg der #3 (Garcia / Taylor) erreichten sie den Meilenstein von 100 Siegen in der IMSA-Historie. Gleichzeitig ging mit diesem Sieg eine zweijährige Durststrecke für Corvette zu Ende (letzter Sieg: Long Beach 2018). Garcia und Taylor brachten am Ende knapp zwei Sekunden Vorsprung auf den Porsche #912 (Bamber / Vanthoor) ins Ziel.

Dritter wurde der Porsche #911 (Tandy / Makowiecki), den eine Schlussoffensive noch vorbei brachte am BMW #25 (De Phillippi / Spengler). Das Rennen bei den GT-Werken gestaltete sich abwechslungsreich. Aufgrund von verschiedenen Strategien führten neben Corvette auch Porsche und BMW das Rennen in ihrer Klasse zwischenzeitlich an.

In der GTD-Klasse wurde es am Ende ein Doppelsieg für AIM Vasser-Sullivan. Die beiden Lexus RC F GT3 dominierten das Geschehen, am Ende siegte die #14 (Telitz / Hawksworth) vor dem Schwesterauto #12 (Montecalvo / Bell). Dritter wurde der Meyer-Shank-Acura #86 von Farnbacher / McMurry.


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