IMSA / Rennbericht

Corvette-Serie endet durch Porsche-Rempler - Long Beach: Sieg der Super Taylor Bros

In Long Beach siegte zum ersten Mal in 2016 ein Daytona-Prototyp: Die DP-Corvette von Ricky und Jordan Taylor siegte in den kalifornischen Straßenschluchten.
von Fabian Stein

Motorsport-Magazin.com - Von den Langstreckenklassikern in Daytona und Serbing, ging es für die IMSA-Sportwagenserie zum einem 100-minütigen Sprint auf den Straßenkurs nach Long Beach. Die Taylor-Brüder Ricky und Jordan wiederholten im familieneignen Corvette-DP ihren Vorjahreserfolg und brachen damit die Siegesserie der LMP2-Fahrzeuge. In der GT-Kategorie gab es on der Spitze des Podiums keinen Jubel einer Corvette-Crew v: Patrick Pilet und Nick Tandy sorgten für den ersten Porsche-Sieg des Jahres.

Corvette-Dominanz mit wenig LMP2-Gegenwehr

25 Fahrzeuge in drei Klassen - Prototypen, GTLM und Prototype Challenge als Markenpokal - starteten beim 'Bubba Burger Sports Car Grand Prix of Long Beach'. So amerikanisch wie der Titel war auch das Ergebnis des Rennens: Die DP-Corvette von Action Express Racing (Barbosa/Fittipaldi) startete von der Pole-Position, aber in der ersten Kurve schob sich der Wagen von Wayne Taylor Racing (Taylor/Taylor) vorbei und führte das Rennen bis zum Schluss an. Knapp drei Sekunden Abstand trennte die beiden Teams beim Fallen der Zielfagge.

Den letzten Platz auf dem Podest sicherte sich der zweite Corvette-DP von Action Express Racing (Cameron/Curran) und sorgte für einen dreifachen Triumph für Corvette. Da unter den lediglich acht Prototypen vier Fahrzeuge mit 'Bowtie' waren, kam der Erfolg nicht unerwartet. Die beiden LMP2 von Mazda verpassten das Podium auf dem vierten und fünften Rang.

GTLM: Porsche verhindert das Corvette-Tripple

Corvette-Dominanz hatte es bislang in der GTLM-Wertung gegeben. Bis kurz vor Schluss sah es auch in Long Beach so aus als würde sich die Erfolgsgeschichte fortschreiben lassen, obwohl der BMW von Auberlen/Werner und die beiden Porsche an der Spitze des zehn Wagen umfassenden Feldes ins Rennen gegangen waren.

Da sich aber die drei Führenden im weiteren Rennverlauf Sportstrafen unterziehen mussten, führte fünf Minuten vor Schluss die Corvette von Milner/Gavin vor dem Porsche von Makowiecki/Bamber. Bei einem optimistischen Überholversuch des Franzosen in der berüchtigten Haarnadel kollidierten die Fahrzeuge und ermöglichten dem Wagen von Tandy/Pilet das Durchschlüpfen zum Sieg. Milner/Gavin retteten sich auf den zweiten Platz vor dem Ferrari von Vilander/Fisichella.

Nächstes Rennen ebenfalls an der Westküste

Die nächste Veranstaltung der IMSA-Sportwagenmeisterschaft wird ebenfalls in Kalifornien ausgetragen. Am Wochenende um den 1. Mai steht der anspruchsvolle Kurs von Laguna Seca auf dem Programm.


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