IMSA

Neues Herz nach dem Rennen - Farnbacher überglücklich nach Sebring-Sieg

Mario Farnbacher gewann mit seinen Teamkollegen Alex Riberas und Ian James die 12 Stunden von Sebring. Optimales Setup bei den Testfahrten gefunden.

Motorsport-Magazin.com - Sensation in Florida: Mario Farnbacher gewinnt nach einer dramatischen Schlussphase die 12 Stunden von Sebring und damit den zweiten Lauf der Sportwagenserie USCC. Zusammen mit seinen Teamkollegen Alex Riberas und Ian James eroberte sich Farnbacher den lang ersehnten Sieg in der GT-Daytona-Klasse.

Die Freude von Mario Farnbacher kannte keine Grenzen. "Ich kann es immer noch nicht glauben. Es bedeutet mir gerade sehr viel, was hier passiert ist. Es ist einfach nur krass", rang der Bayer nach einer Renndistanz von zwölf Stunden überglücklich mit Worten und ergänzte: "Vor zwei Wochen haben wir beim Testen ein optimales Setup gefunden und sind damit hierhergekommen. Nach guten Trainings und einem fast perfekten Qualifying ist dieser Sieg umso schöner."

Führung am Start

Die Zuschauer sahen in Florida ein aufregendes Rennen. Mit einem fantastischen Start konnte Mario Farnbacher im Porsche 911 GT America die Spitze seiner Klasse erobern. Rundenlang lieferte er sich mit Jeroen Bleekemolen in der Chrysler Viper GTS-R einen Thriller um die erste Position, bei dem der Porsche-Pilot souverän die Oberhand behielt. Erst nach einer Gelbphase und den ersten Boxenstopps musste die Mannschaft rund um Alex Job die Führung vorerst hergeben.

Aber auch kleine Rückschläge konnten die Siegesfahrt des Deutschen nicht aufhalten. "Wir hatten nach acht Stunden Distanz ein paar kleine Probleme beim Tanken und mussten etwas kürzere Stints fahren", berichtete Mario Farnbacher. "Nach einem Reifenschaden musste mein Teamkollege Alex noch einmal ungeplant die Box aufsuchen. Die Crew hat aber großartige Arbeit geleistet und uns damit auf Siegeskurs gehalten."

Nach dem Rennen hätte ich ein neues Herz gebraucht.
Mario Farnbacher

Die letzten 15 Minuten waren an Dramatik nicht zu überbieten. Mit Bravour setzte sich Mario Farnbacher gegen seine starken Konkurrenten durch und überfuhr nach insgesamt 318 Runden als strahlender Sieger die Ziellinie. "Nach dem Rennen hätte ich ein neues Herz gebraucht", scherzte der Lichtenauer überglücklich und erleichtert. "Die letzten Minuten waren die längsten meines Lebens."

Mit dem Sieg im Gepäck reist Mario Farnbacher zu seinem nächsten Einsatz in Amerika vom 2. bis 3. Mai nach Laguna Seca. Der "Mazda Raceway" ist Austragungsort des vierten Laufes der Sportwagenmeisterschaft USCC.


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