IMSA / Rennbericht

Krohn-Ligier verabscheidet sich aus Spitzengruppe - Action Express nach 5 Stunden in Sebring vorn

Das große Chaos blieb in Sebring bislang zum Glück aus. Die DP-Dominanz geht indes weiter - und Chip Ganassis Riley-Ford ist mitten drin.
von Fabian Stein

Motorsport-Magazin.com - Auch in Sebring wird die Kräfteverteilung zwischen DP und LMP2 in der USCC immer deutlicher: Nach fünf Stunden führt der Corvette-DP von Action Express Racing (Barbosa/Fittipaldi/Bourdais), der schon am ganzen Wochenende in der Zeitentabelle vorn zu finden war. In der GTLM verteidigt Porsche die Doppelführung.

Krohn-Ligier in Problemen, Ganassi vorn mit dabei

Der von der Pole-Position gestartete Ligier-Judd (Pla/Krohn/Jonsson) viel nach einem Unfall in der Boxengasse aus der Führungsrunde, da die Fahrzeugfront und der Auspuff gewechselt werden mussten. Mit vier Runden Rückstand ist an ein Podium nicht mehr zu denken. Nach dem Unfall des MSR-Ligier ist somit der zweite schnelle LMP2 nicht mehr in Siegreichweite.

Ungeachtet der farblosen Leistungen in den Trainings- und der Qualifikationssitzungen ist der Riley-Ford von Chip Ganassi (Hand/Pruett/Dixon) - wie erwartet - mitten im Kampf um die Führung und den Rennsieg. Gleiches gilt für den Corvette-DP von VisitFlorida.com (Westbrook/Valiante/Rockenfeller), der sich in der Spitzengruppe zu etablieren scheint.

DeltaWing erneut früh ausgeschieden

Was mit Problemen in der Einführungsrunde begann, endete in einem vorzeitigen Rückzug aus dem Rennen: Der DeltaWing mit Katherine Legge am Steuer schleppte sich in der dritten Rennstunde mit defekter Aufhängung hinten links an die Box. Das Team entschied sich zur Aufgabe.

Erneut im Rennen ist indes der Mazda-LMP mit der Startnummer 70. Der Tank musste getauscht werden - was bei 42 Runden Rückstand in gebührender Ruhe passieren konnte. Das Schwesterfahrzeug liegt noch sieben weitere Umläufe dahinter.

Porsche und Corvette im direkten Duell

In der umkämpften GTLM-Klasse konnte sich Porsche bislang genüber den Verfolgern behaupten. Lediglich der BMW Z4 von Werner/Farfus/Auberlen und der Aston Martin (Lamy/Dalla Lana/Lauda/Turner) sind nicht mehr in der Führungsrunde.

Härtester Verfolger der Zuffenhausener sind die beiden Corvette C7.R. Ryan Briscoe, der bislang mit guten Leistungen geglänzt hatte, wurde von einem Aussetzer der Elektronik in einen Dreher gezwungen und machte leichten Bandenkontakt. Ungeachtet dessen stehen die Chancen der Startnummer 3 (mit Magnussen und Garcia) nicht schlecht.

Bei mehr als sechs verbleibenen Rennstunden kann zwar noch einiges passieren. Hauptsache für die Top-Teams wird jedoch das Verbleiben in der Führungsrunde sein, um in der letzten Stunde um den Sieg mitfahren zu können. Um 3.40 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden die Gewinner feststehen.


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