IMSA

Strafe akzeptiert - Wayne Taylor Racing protestiert nicht

Gegen den Strategiefehler will Wayne Taylor Racing keinen Protest einlegen. Eigentlich hätte das Reglement sogar eine noch härtere Strafe vorgesehen.
von Heiko Stritzke

Motorsport-Magazin.com - Lange hat Wayne Taylor Racing um den Gesamtsieg gekämpft, am Ende mussten sich Jordan Taylor, Ricky Taylor und Max Angelelli mit dem dritten Platz zufrieden geben, weil sie aufgrund von Fahrzeitproblemen in der letzten Gelbphase den Fahrer noch unplanmäßig wechseln mussten. Doch diese Maßnahme kam zu spät: Aufgrund der Fahrzeitüberschreitung wurden Taylor/Taylor/Angelelli auf den 16. Platz der Prototypenklasse zurückgestuft.

Wir verstehen den Standpunkt der IMSA und werden nicht gegen die Strafe protestieren.
Wayne Taylor

Teamchef Wayne Taylor will nicht gegen die Strafe vorgehen: "Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir eine Strafe erhalten, weil wir Jordan versehentlich ein paar Minuten zu lange haben fahren lassen", heißt es im Team-Statement. "Wir verstehen aber den Standpunkt der IMSA und werden nicht gegen die Strafe protestieren. Wir werden jetzt nach vorne schauen und unser Bestes geben, um unser Ziel zu erreichen, nämlich die Meisterschaft zu gewinnen. Es ist eine der am schwierigsten zu gewinnen Meisterschaften im Motorsport. Wir freuen uns aufs nächste Rennen in Sebring."

WTR ist noch glimpflich davon gekommen, denn die IMSA hat strenge Regeln: Eigentlich hätte der Bolide disqualifiziert werden müssen. Doch die US-Motorsportbehörde wollte nicht schon wieder mit einer Kontroverse in die Saison starten und änderte kurzerhand die Regeln: Der Corvette DP wurde auf Klassenrang 16 gewertet - als letzter Prototyp in Wertung. Damit gibt es immerhin noch ein paar Punkte. Der erst kürzlich zur IMSA gewechselte Renndirektor Beaux Barfield erklärte gegenüber Sportscar365: "Es gab bislang keinen Präzedenzfall. Wir haben uns das angesehen und sind zu dem Schluss gekommen, dass die vorgesehene Strafe für diesen Verstoß überzogen ist. Deshalb haben wir sie angepasst."


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