IMSA

Fahrzeitregelung missachtet - Daytona: Wayne Taylor Racing verliert Podium

Wayne Taylor Racing hielt sich nicht an die Beschränkungen zur Fahrzeit eines jeden Piloten und verliert dadurch nachträglich das Podium bei den Prototypen.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Das Fahrzeug mit der Nummer 10, eingesetzt von Wayne Taylor Racing Prototype wurde nachträglich in der Wertung der 24 Stunden von Daytona zurückgestuft und belegt in der Prototypen-Klasse nun den letzten Platz. Die IMSA hatte nach eingehenden Studien festgestellt, dass sich die Fahrer Jordan Taylor, Ricky Taylor und Max Angelelli die Fahrzeit nicht ordnungsgemäß aufgeteilt hatten. Erlaubt sind pro Fahrer insgesamt nicht mehr als 14 Stunden Fahrzeit sowie nicht mehr als vier Stunden in einem Zeitraum von sechs Stunden.

"Die IMSA hat nach dem Rennen eine gründliche Untersuchung der Fahrzeiten durchgeführt, wodurch deutlich wurde, dass Jordan Taylor spät im Rennen die erlaubte Fahrzeit von vier Stunden in einem Zeitraum von sechs Stunden überschritten hat", sagte Renndirektor Beaux Barfield. "Die maximale Fahrzeit ist dazu da, sicherzugehen, dass die Fahrer nicht ermüden und Sicherheitsprobleme entstehen, und auch um zu verhindern, dass ein Fahrer einen zu großen Anteil am Teamergebnis hat."

Alle Teams, die hinter Wayne Taylor Racing Prototype ins Ziel kamen, rücken um eine Position nach vorne. Damit erben Mike Rockenfeller, Richard Westbrook und Michael Valiante von Visitflorida.com Racing Platz drei.


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