GP3

GP3 Frankreich 2018: Boccolacci gewinnt - Beckmann im Pech

Pole-Sitter Dorian Boccolacci siegt in Le Castellet nach einem kleinen Schreckmoment vor dem Start. David Beckmann nach einer Kollision ohne Chance.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Das Hauptrennen begann mit einem Problem vom Polesetter Dorian Boccolacci. Er würgte beim losfahren in die Einführungsrunde das Auto ab, schaffte es vor dem letzten Piloten aber loszufahren und durfte seine Pole Position wieder einnehmen. Als es dann wirklich losging, konnte der Franzose seine Position behalten. Callum Ilott kam beim echten Start nicht gut weg und fiel auf den neunten Platz zurück.

Als dann das DRS freigeschaltet wurde, nahm das Rennen noch einmal richtig Action auf. Nikita Mazepin ging vorbei an Guiliano Alesi und nahm dem Italiener damit vorläufig den letzten Platz auf dem Podium ab, während eine Situation mit David Beckmann nach einer Kollision mit Gabriel Aubry untersucht wurde. Er musste sich eine neue Nase holen und bekam keine Strafe, doch sein Rennen war damit trotzdem so gut wie vorbei.

Pedro Piquet und Joey Mawson kämpften sich derweil langsam nach vorne. Mawson musste den Brasilianer jedoch ziehen lassen. Die Spitze fuhr unterdessen zur Rennmitte beinahe die gleichen Zeiten und so wechselten sich die schnellsten Rennrunden immer wieder ab. Am Ende des Feldes konnte Beckmann eine starke Pace fahren, aber sein Rückstand zur Konkurrenz war einfach zu groß.

Statt wieder nach vorne angreifen zu können musste Ilott sich weiter verteidigen. Jake Hughes attackierte hart im Kampf um den letzten Punkteplatz. An der Spitze war für Hubert nicht mehr so viel möglich in den letzten Runden. Boccolacci hatte knapp zwei Sekunden Rückstand und konterte jedes Mal, wenn Hubert eine echte Attacke startete.

Dafür zementierte Hubert seinen Anspruch auf die schnellste Rennrunde. Die letzten Runden wurden insbesondere im Kampf um die letzten Punkte richtig spannend, da Mawson die Konkurrenz aufhielt. Ilott, Hughes und auch Tatiana Calderon waren direkt hintereinander. Doch in der vorletzten Runde kamen die Jenzer-Piloten zusammen, nachdem sich das Feld zusammenschob.

Calderon wurde von Correa gedreht und fiel auf Position 19 zurück. An der Spitze wurde es zwar noch einmal eng, aber Boccolacci gewann das Rennen vor Hubert und Mazepin. Alesi fand keinen Weg mehr zurück auf das Podium. Joey Mawson konnte seinen neunten Platz grandios verteidigen. Pedro Piquet konnte sich darüber gleich doppelt freuen, denn zum einen war der achte Platz gesichert und damit die Pole Position für den Sonntag gesichert.


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