GP3

GP3 Barcelona 2018: Mazepin gewinnt das Hauptrennen

Nikita Mazepin übernahm von Startplatz zwei schon beim Start die Führung und brachte diese auch ins Ziel. David Beckmann wurde Sechster.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Bei seinem GP3-Debüt sicherte sich Nikita Mazepin den Sieg im Hauptrennen der Serie beim Saisonauftakt in Barcelona. Anthoine Hubert und Callum Ilott komplettierten hinter dem Russen das Podium. David Beckmann beendete das Rennen auf dem sechsten Rang, was ihm den dritten Startplatz für das Sprintrennen einbrachte.

Simo Laaksonen musste seinen siebten Startplatz aufgeben und an die Box fahren, weil ein Teammitglied den Kühler im Seitenkasten gelassen hat. Mit einem starken Start übernam Nikita Mazepin die Führung, während Leonardo Pulcini auch noch von Anthoine Hubert und Callum Ilott überholt wurde.

Niko Kari hatte auch keinen guten Start. Er würgte sein Auto ab und wurde zurück in die Box geschoben. Das Rennen nahm er danach nicht mehr auf. David Beckmann profitierte von den Problemen bei Laaksonen und Kari, wodurch er den sechsten Platz erbte. Pulcini kam im Rennen auch noch weiter nach vorne. Stattdessen verlor er weitere Positionen.

Als Erster kam Boccolacci am Italiener vorbei und direkt danach war Beckmann im Heck des Polesetters. An der Spitze konnte Mazepin sich ein wenig von der Konkurrenz absetzen und nahm ihnen die Chance auf den DRS-Vorteil. Guiliano Alesi konnte einen Angriff auf David Beckmann starten, doch der Deutsche schaffte es die Oberhand zu behalten.

Nach Kari musste auch Tatiana Calderon frühzeitig ihr Rennen beenden. Die einzige Frau im Feld hatte technische Probleme, weshalb sie bereits auf den letzten Platz durchgereicht worden war. Sieben Runden vor dem Ende zog die Spitze die Pace noch einmal an, um sich einen Vorsprung vor den letzten Attacken herauszufahren.

Mit mittleren 1:34er-Zeiten fuhr Mazepin an der Spitze in einer eigenen Liga. Einzig Alesi auf dem siebten Platz konnte eine ähnliche Pace mitgehen, doch der lag schon zehn Sekunden hinter dem Führenden. Im Kampf um die Pole Position für das zweite Rennen ging es noch einmal richtig heiß her.

Jake Hughes hielt den achten Platz, doch Alessio Lorandi ging mit DRS vorbei, verlor in der ersten Kurvenkombination das Auto und fiel auf Platz zwölf zurück. Correa profitierte davon und übernahm nur eine Runde später die achte Position, während Hubert mit mehreren schnellsten Rennrunden noch eine Attacke auf den Sieg startete.

Ilott und Boccolacci bekamen wenige Runden vor dem Ende Probleme mit den Reifen. Ilott wurde von Hubert überholt, der in der gleichen Runde mit 1:33.846 Minuten die schnellste Rennrunde setzte. Mazepin konnte den Sieg ins Ziel bringen. Hubert und Ilott komplettierten das Podium. Polesetter Pulcini verpasste das Podium mit dem vierten Platz vor Boccolacci, Beckmann und Alesi. Correa sicherte sich die Pole Position für das Sprintrennen.


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