GP3

GP3 Barcelona 2018: Alesi siegt am Sonntag - Beckmann mit Pech

Guiliano Alesi sicherte sich im Sprintrennen der GP3 den Sieg. David Beckmann hatte kein Glück und wurde am Ende nur 17.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Will Palmer traf für den Start des Sprintrennens eine mutige Entscheidung. Als einziger Pilot hatte er Slickreifen aufziehen lassen. Der Rest des Starterfelds entschied sich für Regenreifen. Schon beim Start fiel Palmer deutlich zurück. Correa konnte seine Pole Position beim Start nicht verteidigen und so übernahm Guiliano Alesi die Führung.

David Beckmann hatte beim Start auch wenig Glück. Er wurde vom gestrigen Polesetter Leonardo Pulcini angestoßen und rutschte durch das Kiesbett. Er konnte jedoch an die Box fahren und das Rennen wieder aufnehmen. Die erste Position gewann der Deutsche duch einen Unfall von Pedro Piquet, der in Kurve neun sein Auto verlor. Das Safety-Car kam raus und Beckmann konnte dadurch wieder aufholen.

Beim Restart ging es relativ geordnet zu. Einzig Will Palmer verlor mit seinen Slickreifen zwei Positionen an Pulcini und Beckmann. Pulcini stürmte durch das Feld und kämpfte sich schnell durch das Feld. Alesi setzte sich mit schnellsten Rennrunden an der Spitze derweil von den Verfolgern ab.

Nach elf Runden kam ein weiteres Safetycar, nachdem sich Aubry ins Kiesbett verabschiedet hatte. Das ermöglichte ein spannendes Finale für das GP3-Rennen. Beckmann und Tatiana Calderon gingen während dem Safety-Car ein Risiko ein und wechselten auf Slick-Reifen. Beckmann fuhr ins Kiesbett, konnte das Rennen aber fortsetzen, anders als seine Teamkollegin.

Calderon sorgte vier Runden vor dem Ende für das dritte Safety-Car, als sie ins Kies fuhr und sich dort eingrub. An der Spitze führte Guiliano Alesi vor Anthoine Hubert und Jake Hughes. Das Rennen wurde zwar auf Zeit beendet, doch die letzte Runde fand noch einmal bei Renntempo statt. Den Restart konnte Alesi erneut für sich entscheiden und damit siegte der Italiener am Sonntag.

Anthoine Hubert und Jake Hughes komplettierten das Podium und erneut musste sich der Polesetter mit dem vierten Platz zufriedengeben. Auch für Will Palmer zahlte sich das Risiko mit dem Slickreifen nicht aus. Der Brite wurde am Ende 13. Mit zwölf Sekunden Rückstand auf den Sieger.


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