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Formel 3

Formel 3, Frankreich: Erster F3-Sieg für Arthur Leclerc

Arthur Leclerc fährt von der Pole Position zu seinem ersten Formel-3-Sieg. David Schumacher trotz Aufholjagd knapp an den Punkten vorbei.
von Lukas Wunderlich

Motorsport-Magazin.com - Das zweite Sprintrennen im Rahmen des Großen Preises von Frankreich konnte Arthur Leclerc, Bruder von Formel-1-Pilot Charles Leclerc, für sich entscheiden. Der Ferrari-Junior fuhr souverän von der Pole Position auf den ersten Platz. David Schumacher konnte aufholen, landete aber erneut knapp außerhalb der Punkte.

Ausgangslage: Durch sein Podium im ersten Rennen in Le Castellet war Victor Martins an der Spitze der Gesamtwertung gleichauf mit Dennis Hauger. David Schumacher startete nach Kupplungsproblemen im ersten Rennen aus dem Mittelfeld in das zweite Sprintrennen.

Startaufstellung: Arthur Leclerc sicherte sich für das zweite Sprintrennen des Tages die Reverse-Grid-Pole, neben ihm ging Jak Crawford auf P2 ins Rennen, gefolgt von den Prema-Piloten Oliver Caldwell und Dennis Hauger. David Schumacher startete auf Platz 16.

Startphase: Jak Crawford blieb beim Start stehen. Arthur Leclerc konnte seine Position halten, somit standen an der Spitze die drei Prema-Piloten. David Schumacher konnte in der ersten Runde gleich drei Plätze gut machen.

Das Podium: Die drei Prema Piloten belegten von Beginn an das Podium. Arthur Leclerc fuhr in seinem fünften Rennen in der Formel 3 souverän an der Spitze. Hinter ihm wechselten seine Teamkollegen Dennis Hauger und Oliver Caldwell die Positionen im Kampf um die Gesamtführung.

Bis zur letzten Runde passierte nichts mehr in der Top 3, bis Victor Martins schließlich Oliver Caldwell überholen konnte. Leclerc gewann sein erstes Formel-3-Rennen, Dennis Hauger sicherte sich mit Platz 2 erneut die Führung der Gesamtwertung und Victor Martins komplettierte das Podium.

David Schumacher: Nach dem miserablen Vormittag für den Deutschen lief das zweite Sprintrennen mit funktionierender Kupplung schon deutlich besser, statt nach hinten ging es nun in die andere Richtung. Zur Hälfte des Rennens lag David Schumacher auf Platz 12, zwei Ränge hinter den Punkten.

Schumacher konnte sich Platz 11 sichern und kam immer wieder nah an seinen Vordermann Frederik Vesti heran, kam aber nicht vorbei an ihm und beendete somit das Rennen erneut außerhalb der Punkte.


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