Formel 2

Massive Verbesserungen am Wagen - Williams JPH1B beeindruckend schnell

Der überarbeite Williams JPH1B legte bei den Testfahrten in Spanien und Portugal eine beeindruckende Performance hin.

Motorsport-Magazin.com - Vergangenen Donnerstag ging der überarbeite Williams JPH1B erstmals in Barcelona auf die Strecke und knackte sofort die Bestmarke. Mit einer Zeit von 1:35.770 Minuten war Andy Soucek im Williams deutlich schneller im Vergleich zur Rundenzeit von Robert Wickens, der im Vorjahr beim Formel-2-Rennen in Barcelona mit 1:39.0 Minuten die Pole Position holte. Soucek selbst fuhr 2009 in seiner schnellsten Runde auf dem Circuit de Catalunya 1:38.163 Minuten.

"Das überarbeitet F2-Paket für 2010 ist das Resultat monatelanger, harter Arbeit - speziell was das aerodynamische Modell mit dem CFD-Programm betrifft. Patrick Head und das ganze Williams F1-Personal haben einen großartigen Job gemacht", erklärte F2-Direktor Jonathan Palmer. Im Team selbst war man beeindruckt von der Pace bei den Testfahrten in Barcelona. "2,4 Sekunden schneller zu sein als die Pole Position trotz nicht optimaler Bedingungen, ist sehr beeindruckend", verriet Palmer.

Von Runde zu Runde schneller

Mit dem überarbeiteten Paket ging es von Barcelona nach Portimao, wo man die sensationelle Performance des Autos erneut bestätigte. Soucek knallte eine Rundenzeit von 1:33.280 Minuten in den Asphalt und war damit drei Zehntel schneller als die Pole Position-Zeit aus dem Vorjahr in der Formel Renault 3.5. "Wir haben massive Verbesserungen am F2-Auto. Wenn du mehr Power, weniger Gewicht und eine bessere Aerodynamik hast, dann wird das Auto von Runde zu Runde schneller. Aber so schnell zu sein war ziemlich beeindruckend - vor allem, weil die Temperaturen extrem niedrig waren und nur wenig Gummi auf der Strecke war", erzählte Soucek.

"Barcelona ist eine der besten Strecken in Europa, um zu testen. Das ist auch der Grund, warum die F1-Teams gern dorthin gehen. Die Strecke bietet eine gute Basis, um am Setup zu arbeiten und die Verbesserungen zu bewerten. Alles in allem fühlt sich das Auto wie letztes Jahr an, allerdings spürt man den Effekt der aerodynamischen Verbesserungen und den Grip, den man dadurch mehr hat, deutlich", sagte Soucek.


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