Formel 2

Deutlicher Sieg - Stoneman dominiert in Zolder

Von der Pole aus hat Dean Stoneman Rennen 1 der Formel 2 in Zolder deutlich vor Jolyon Palmer gewonnen.
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Dean Stoneman hat das erste Rennen der Formel 2 in Zolder gewonnen und damit den Rückstand auf Tabellenführer Jolyon Palmer weiter verkürzt. Palmer ließ nach einem durchwachsenen Qualifying allerdings nicht viel anbrennen und wurde vor Kazim Vasiliauskas Zweiter.

Stoneman setzte sich bereits in der ersten Runde in Führung, von der Pole-Position hatte er im Sprint zur ersten Kurve keine echten Gegner. Auch danach war das Rennen auf der belgischen Rennstrecke für den Briten ein leichtes, schließlich setzte er sich bereits in den ersten sieben Runden um insgesamt vier Sekunden ab.

Auf dem zweiten Platz konnte Jolyon Palmer den Anschluss nicht halten. Trotzdem konnte der Tabellenführer zufrieden sein, nachdem er nur vom fünften Platz in das Rennen gegangen war und als Zweiter aus der Startrunde zurückkam.

Deutlich schlechter lief die Startphase für Phillip Eng, der im Kampf um die Plätze mit Will Bratt aneinander geriet. In der Spitzkehre hatte Jack Clarke keine Chance, seinen Vorderleuten auszuweichen - Folge war ein unplanmäßiger Boxenstopp und eine Runde Rückstand für Eng.

Dame sorgt für Gelbphase

Nach eine Unfall von Natalia Kowalska war der Vorsprung von Stoneman dahin - das Safety-Car kam auf die Bahn. Für Stoneman hatte die Unterbrechung aber keine negativen Folgen, denn bereits einen Umlauf später hatte er seinen Vorsprung schon wieder auf fast zwei Sekunden ausgebaut.

Hinter Stoneman, Palmer und Vasiliauskas wurde noch um die Plätze gekämpft. Zunächst boxte sich Armaan Ebrahim in einer der Schikanen an Benjamin Bailly vorbei auf Platz vier, wenig später verlor der Franzose auch noch einen Platz an Sergei Afanasiev, der von Startplatz 11 eine tolle Aufholjagd zeigte.

Wenige Runden vor dem Ziel überholte Afanasiev sogar noch Ebrahim, doch bis zum Podium und Vasiliauskas schaffte es der Russe nicht mehr. Hinter dem besten Sechs komplettierten Ivan Samarin, Mihai Marinescu, Ricardo Texeira und Nicola de Marco die besten Zehn.


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