Zeiten haben sich geändert - Hockenheim-Boss hofft auf 75.000 Zuseher
In Hockenheim ist man zuversichtlich, dass der diesjährige Deutschland-GP Gewinne abwirft.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Hockenheim-Boss hofft auf 75.000 Zuseher, Foto: Hockenheimring
2008 schrieben die Organisatoren des Deutschland-GP in Hockenheim Verluste in der Höhe von 5 Millionen Euro. Hockenheim-Boss Karl-Josef Schmidt ist allerdings zuversichtlich, dass man 2010 wieder schwarze Zahlen schreibt. "Wir haben eine neue Vereinbarung mit Ecclestone, der uns von der 5,3 Millionen Euro-Bürde befreit", sagte Schmidt gegenüber Autosport. 62.000 Karten müssten an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht werden, um ein Null-Ergebnis zu schaffen - 55.000 Karten sind bereits weg.
Angesichts der Rückkehr von Michael Schumacher und dem aktuellen WM-Leader Sebastian Vettel erwartet Schmidt noch mehr Zuseher als "nur" 62.000. "Die Zeiten haben sich geändert. Wir wären sehr zufrieden, wenn wir 70-75.000 Karten verkaufen würden und es gibt keinen Grund, warum wir nicht zu den Zahlen von 2000 bis 2002 zurückkehren können", sagte Schmidt.
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