"Wir sind im Vergleich zu Red Bull definitiv konkurrenzfähiger als in Silverstone, aber ich weiß noch nicht genau wie konkurrenzfähig wir sind", erklärte Jenson Button abseits des Deutschland-GP. Im ersten, freien Training auf dem Nürburgring musste sich der WM-Spitzenreiter am Freitag allerdings Red Bull-Pilot Mark Webber knapp geschlagen geben.
"Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Wir hoffen, dass es morgen wärmer sein wird. Heute hatten wir zwölf Grad, das sind Temperaturen wie im Winter. Nicht einmal in England war es so kalt", schob Button die Probleme auf das Wetter. Trotz den Plätzen zwei und drei in den ersten beiden Sessions war der Brite noch nicht hundertprozentig mit seinem Wagen zufrieden.
"Wir haben es geschafft, dass die weicheren Reifen besser arbeiten und wir haben heute gute Arbeit am Auto geleistet. Dennoch bin ich mit dem Setup nicht glücklich. Es gibt in bestimmten Bereichen noch Lücken, die wir über Nacht schließen müssen", verriet der Brawn GP-Pilot. Teamchef Ross Brawn zeigte sich angesichts der kühleren Temperaturen mit den Ergebnissen zufrieden.
"Das Wetter soll morgen etwas besser werden. In Verbindung mit einiger Arbeit am Setup, sollten wir in einer guten Position für das Qualifyng sein", sagte Brawn. Darauf baut auch Button. "Wir müssen die Red Bulls aus unserem Kopf streichen und versuchen ein gutes Rennen hier abzuliefern. Wenn die Temperaturen steigen, dann können wir mit den Red Bulls kämpfen. Das wäre ein Spaß. Aber auch McLaren und Ferrari scheinen hier stark sein", meinte Button.



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