Der Williams FW29 lief direkt aus der Box. 72 und 62 Runden absolvierten Alex Wurz und Nico Rosberg am ersten Shakedown-Tag. Dazu die zweitschnellste Zeit für den Österreicher. Von solchen Werten konnte man bei Red Bull Racing an den ersten Testtagen mit dem neuen RB3 nur träumen. Mark Webber und David Coulthard kämpften mit der Zuverlässigkeit und dem Speed des Autos.

Dennoch zog Webber ein positives Fazit nach der Jerez-Testwoche. "Kilometer zu sammeln ist das Wichtigste für uns. Aus dieser Sicht war es kein schlechter Test", so der Australier gegenüber Autosport. "Es gab einige positive Dinge bei diesem Test, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns."

Auch David Coulthard sprach von einem Lernprozess, in dessen Verlauf man einfach so viele Runden wie möglich abspulen müsse. "Wir möchten jene Bereiche aufspüren, die wir verbessern können." Dazu gehört auf jeden Fall das Getriebe, welches beiden Fahrern in Valencia und Jerez Probleme bereitete. Die nächste Chance erhalten sie in der kommenden Woche in Barcelona. Dann könnte unter Umständen noch ein weiterer Red Bull aus der Box rollen - der STR2 des Schwesterteams...